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Die ach so endlosen Rapsfelder

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie.

Die, die sie mögen, überwältigt das satte Gelb, das sich in meist riesigen Flächen ergiesst.

Für die anderen sind das Monokulturen, Zeichen von Sterilität.

Wenn man aber näher schaut, ist das zweite Argument nicht mehr ganz so schlüssig:

Zwei veritable Schnaken bei der Paarung.

Ich finde sie im übrigen ausgesprochen schön – was aber vermutlich damit zu tun hat, daß ich Insekten seit einiger Zeit gern mein Auge schenke.
Und so wird für mich aus dem Gewirr der Beinchen sogar etwas Anmutiges.

P.S.

Die Rückenzeichnnung der Tiere ähnelt maximal dem anderer Tiere:

Chlorops pumilionis – Gelbe Getreidehalmfliege.

Zu sehen hier:

“Gelbe Getreidehalmfliege” in gross.

Auch ein Wiederkehrer

Maiglöckchen-Blattwespe am Salomonsiegel

Sie erscheint auch jedes Jahr und zwar immer an der gleichen Stelle in unserem Garten. Offenbar finden alle Lebensvorgänge dieses Tiers genau hier statt.

Daß die Faltung, die ja gemeinhin zu Flügeln aus Verpackungsgründen gehört, sich bei Entfaltung nicht vollkommen auflöst, ist ein Charakteristikum dieses blauschwarzen Tiers.

Zu der Frage der Pünktchen im Kommentarbereich 🙂

Gemeiner Trauerschweber (Anthrax anthrax)

Alle Jahre wieder…

2019 hatte ich das erste Mal dieses seltsame Tier am Insektenhotel gesehen. Was es dort sucht?

Parasitiert werden verschiedene Wildbienenarten aus der Unterfamilie der Megachilinae (Bauchsammler), unter anderem auch Mauerbienen, vor allem die Rost­rote Mauerbiene. Die Fliege schwebt hubschrauber­artig vor den Nesteingängen und schleudert ihr Ei mit einer wippenden Bewegung des Hinterleibs zielgerich­tet in den Nistgang. Nicht gerade die rücksichtsvollste Art und Weise mit seinem Nachwuchs umzugehen, aber offensichtlich hat sich dieses System bewährt.

aus: (https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/parasiten/trauerschweber/)