Hier drei Handyaufnahmen von zwei Doppelwandgefässen, die ich glasiert habe. Die Glasur ergibt ein dunkleres Blau.
Die Aussenwand ist mit “Anthrazit Messing” bepinselt und dann abgeschwämmelt worden.
Ins Gefäss schüttete ich die Glasur und verteilte durch ein In-sich-Wiegen die Farbe. Nur an wenigen Stellen half ich mit dem Pinsel nach.
Ein technisch aufwendiges Gefäss. Den Schrühbrand hatte es ohne Probleme überstanden.Hier ein kleineres zweites Gefäss.Die beiden nach getanener Arbeit.
Heute am Freitagabend kommen sie in den Ofen und am Sonntag kann man dann die Resultate sehen.
Am Dienstag waren wir zu fünft im Haus des Bundesnaturschutzes in Würzburg. Dr. Robert Hock zeigte uns dort Erhebungen zu einzelnen Falterarten in Deutschland.
Die meisten dieser Arten haben einen Schwund zu verzeichnen, was man auf der Deutschlandkarte gut sehen konnte. Aber auch einen, den man verloren geglaubt hatte, zeigte sich wieder, wenn auch sehr spärlich.
Alle fünf Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung berichteten von ihren Erfahrungen in Wald und Flur. Ich hatte einen Stick dabei, in denen ich meine Funde bis Mitte Juni gesammelt hatte. Danach war ich nicht mehr so strikt im Katalogisieren gewesen.
Von “meinen” Schmetterlingen waren zumindest zwei falsch benamst:
Nicht “Brauner Dickkopffalter”, sondern “Thymelicus lineola (Schwarzkolbiger Dickkopffalter)Grünader-Weißling (Pieris napi), nicht Kohlweissling
Die folgenden Aufnahmen wurden von Dr. Hock gelobt:
Senfweissling, unter starker Verrenkung am Saupurzel fotografiertGelbwürfeliger DickkopffalterZwerg-Bläuling Cupido minimus , der kleinste der Bläulinge.
Der folgende Kleinschmetterling, das Waldrebenfensterfleckchen, wurde offenbar bei der Vorführung überblättert:
Ein Juwel, zufällig aufgestöbert im Frühling auf einer Hangwiese.
Ingesamt war das ein sehr dichter Workshop, begleitet mit einer Fülle von Mails von Dr. Hock zum Auffinden von Arten zu bestimmten Zeitpunkten, aber auch darüber, was die Wissenschaft mittlerweile so alles an Einsichten in die Biologie der Schmetterlinge gewonnen hat.
Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt mich doch wieder sehr: Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte Brechreiz anschmiegsam buchstabieren. enthalten.
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Manche Menschen verspüren schon nach wenigen Schlucken Alkohol einen Brechreiz. Da hat die Natur sozusagen weise vorgesorgt, denn in diese Falle können sie nicht mehr tappen.
Der kleine Käfer oben weiß um die Gefahren. Er buchstabiert uns diese Droge vor, damit wir ihr nicht anheimfallen.
Ein wenig Alkohol, also ein Gläschen, kann aber am Abend Spannung von uns nehmen, uns anschmiegsamer machen. Die die das verstehen, bei denen steht das Gläschen nach einer guten halben Stunde noch halbvoll auf dem Tisch. Und das bleibt dann noch so eine weitere Weile. Am Schluss des Abends wird dann das Gläschen gespült, es hat seinen feinen Dienst getan, vor allem den Gastgeber oder die Gastgeberin in gutem Lichte erscheinen lassen. Maßvolles Geniessen zeichnet eben aus, es adelt.