Abschlussveranstaltung Schmetterlingsworkshop

Am Dienstag waren wir zu fünft im Haus des Bundesnaturschutzes in Würzburg.
Dr. Robert Hock zeigte uns dort Erhebungen zu einzelnen Falterarten in Deutschland.

Die meisten dieser Arten haben einen Schwund zu verzeichnen, was man auf der Deutschlandkarte gut sehen konnte. Aber auch einen, den man verloren geglaubt hatte, zeigte sich wieder, wenn auch sehr spärlich.

Alle fünf Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung berichteten von ihren Erfahrungen in Wald und Flur.
Ich hatte einen Stick dabei, in denen ich meine Funde bis Mitte Juni gesammelt hatte. Danach war ich nicht mehr so strikt im Katalogisieren gewesen.

Von “meinen” Schmetterlingen waren zumindest zwei falsch benamst:

Nicht “Brauner Dickkopffalter”, sondern “Thymelicus lineola (Schwarzkolbiger Dickkopffalter)
Grünader-Weißling (Pieris napi), nicht Kohlweissling

Die folgenden Aufnahmen wurden von Dr. Hock gelobt:

Senfweissling, unter starker Verrenkung am Saupurzel fotografiert
Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Zwerg-Bläuling Cupido minimus , der kleinste der Bläulinge.

Der folgende Kleinschmetterling, das Waldrebenfensterfleckchen, wurde offenbar bei der Vorführung überblättert:

Ein Juwel, zufällig aufgestöbert im Frühling auf einer Hangwiese.

Ingesamt war das ein sehr dichter Workshop, begleitet mit einer Fülle von Mails von Dr. Hock zum Auffinden von Arten zu bestimmten Zeitpunkten, aber auch darüber, was die Wissenschaft mittlerweile so alles an Einsichten in die Biologie der Schmetterlinge gewonnen hat.

34 thoughts on “Abschlussveranstaltung Schmetterlingsworkshop

  1. Das war bestimmt sehr spannend und schön, daß du mit einigen Funden interessante Beiträge liefern konntest. Es sind wirklich schöne Flatterfalter dabei. Bei den Weißlingen vertu ich mich auch gerne. Diese feinen Abstufungen, seufz!

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  2. Bemerkenswert, dass das kleine Waldrebenfensterfleckchen trotz seiner Winzigkeit zu den Schwärmern zählt, welche zumeist wesentlich größer sind: erkennbar an dem gedrungenen Hinterleib, neben den sie die Flügel in Ruhesitzstellung nach hinten legen mit der Oberseite nach oben. Im Unterschied zu den Faltern mit schlankem Unterleib, welche die Flügel noch oben zusammenklappen (= falten) können sodass die Unterseiten nach außen zeigen.

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    1. Es waren ursprünglich zwölf bei uns.
      Beim Vorgängerworkshop 2021 waren es auch nur sieben bei der Abschlussveranstaltung.
      Hock machte nämlich zum Schluss eine kleine Excelerhebung von den gesichteten Arten und verglich das mit 2021. Das war aber eher eine Spielerei, denke ich.

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  3. Diese kleinen Flatterlinge mag auch ich sehr. Jedes Jahr bestelle ich eine Brut. Täglich lässt sich beobachten, wenn sie sich befreien und dann flattern, bis sie in Freiheit gelassen werden…
    Auch mein Enkel bekommt Solches jedes Jahr geschenkt…
    Herzlich, Edith

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  4. Ich bin sowieso immer wieder erstaunt. Über die Gründlichkeit und Schmetterlingsweltweltläufigkeit der Benennung und die Bilder selbst. Obwohl – bei der Auflösung hätte ich den Kohlweißling auch bezweifelt. Den kenn ich, geht im Garten an meinen Kohl! Einer der Wenigen, der scheint’s keinen Rückgang vermeldet. Neben dem Neuankömmling Buchsbaumzünsler.
    Dagegen saßen an meiner Butleia – Schmetterlingsstrauch! – mehr Bienen und Schwebfliegen als Schmetterlinge: es ist so, da braucht man nicht mal eine Karte…

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