Moderne Kunst im Weserburgmuseum

Das Weserburgmuseum Bremen, das mit der GAK (Gesellschaft für aktuelle Kunst) ein Gebäude teilt, zeigte sehr viele interessante Exponate im Rahmen der Ausstellung “So wie wir sind 2.0”.

Sprache spielte eine besondere Rolle in den Ausstellungsräumen.
Es gab etwa eine Wand mit Phrasen amerikanischer Motvationslehrer.
Jemand unter ihnen meinte etwa, daß es unsere ureigenste Wahl ist, ob wir auf der Erde Hölle oder Himmel erleben. Das ist bekannt, nicht?!

The Cabinett of Written Pictures von Simon Lewis

Diese Tafel vereinte eine ganze Serie von luftigen Sätzen, die mir grosse Freude machten, etwa:

A book finally free oft it’s readers.

A near still life experience

A conversation that went to bed

Maguerite Humeau lässt die Sprachen des ptolemäischen Reiches auferstehen. Schnappt man sich einen der Kopfhörer, hört man eine synthetische Stimme in 9 Sprachen von damals ein Liebeslied singen.

Richard Long darf eigentlich in keiner modernen Kunstausstellung fehlen:

Der Feminismus in USA-Prägung bekam einige Räume:

Die Künstlerin Andrea Bowers zeigte Arbeiten der letzten 15 jahre.
Hier sieht man kunstvoll besprayte Fächer mit Sätzen wie “Mother earth is coming for you”. “Resist to exist” und so weiter.
Eine insgesamt spannende Schau.

Viel mehr wäre zu zeigen, man ist in diesen Ausstellungsräumen mit mindestens 3 Stunden “dabei”.

Zum Schluß ein Vorhang:

Was fällt einem hier auf?

Am 1. März am Schneeball

Am 1. März war es sonnig. Nachdem ich gestern, am 29. 02. schon mal fündig wurde, zog es mich am 1. Tag des März zum Winterblütler “Schneeball”, der in mindestens 3 Nachbarschaften blüht.

Sehr überraschend die massive Holzbiene, die ich 2018 nur 2x sah.
Man sieht den Grössenvergleich zur gewöhnlichen Honigbiene, die im Anflug ist.

Fliegen sind natürlich allenthalben vorhanden. Dies war auch so zum Schluß des Vorjahres, Anfang/Mitte Dezember 2019.
Was sie dort auf den Blüten treiben, ist mir ein Rätsel. Bei den Bienen weiß ich es: Nektar. Bei den Fliegen mit ihrem “Wischmob” eher weniger. Sie können ja nicht in die Blütenkelche gelangen.

Alles übrigens Aufnahmen mit meiner Pocketkamera, nicht mit dem leistungsfähigeren Makro.

Doppelwandgefäss abgewandelt

In meinem Versuch, trotz Ekzeme etwas zu produzieren, verfiel ich auf eine Variante meiner Doppelwandgefässe.

Unten sieht man zunächst das bisher von mir oft genutzte Vorgehen:

wK9

Nun ging ich etwas anders vor:

Die Innenschale blieb ebenmässig, die Aussenschale wllkürlich grob geformt.

Die Seitenansicht:

Nach vielen Wochen Inaktivität bin ich froh, wieder mit Keramik angefangen zu haben.