Forgotten works

Sometimes you don’t know about your (ceramic) work anymore. Because a mountain sculpture in the garden had fallen over due to a strong wind, I noticed it again and photographed it again while walking around it.

Manchmal weiß man nicht mehr um seine Werke. Weil eine Bergskulptur im Garten durch heftigen Wind umgefallen war, wurde ich wieder auf sie aufmerksam und fotografierte sie erneut, indem ich um sie herumging.

Hottentottenfliege einmal anders

Die Hottentottenfliege (Villa hottentotta) ist eine Fliege aus der Familie der Wollschweber (Bombyliidae).

Sonst traf ich diese Fliege immer sich sonnend auf Wegen an. Ihre Ernährungsweise zeigte sie mir erstmals im Gewürzgarten des Rokokogarten Veitshöcheim, am 11.09.2020.

In bildschönem Flug über den Lauch
Der kurze Rüssel wird zum Ablecken der Staubbeutel ausgefahren…
Das Tierchen scheinbar sehr unstet, aber es lebt in anderen Zeitschemata. Hier beim Abheben.
A passerby
Die Früchte des Tuns 🙂
Interessante Lichttrapeze wirft es auch 🙂
Hier zeigt es, wo es seinen Rüssel geparkt hat.

Eine schöne Gelegenheit, das Tierchen in Aktion gesehen zu haben. Entfernt erinnerte es an den Wollschweber, ist aber weit weniger gedrungen und hat auch nicht dessen langen Rüssel.
Den Wollschweber sehe ich zu dieser Jahreszeit nicht mehr. M.E. sah ich ihn schon Ende Februar herumhuschen.

P.S.:

Noch ein Detailbild des Flügles in Bewegung:

Da sie im Flug war, sind die Farben verwischt.

Aus der Welt gefallen

Kleine Notizbuchzeichnung

Dank Christiane geht es wieder mit den Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Ludwig Zeidler.
Folgende Worte sind zu verwenden:

Idee
engelhaft
vergraben

*


Ist Redlichkeit aus der Welt gefallen?

Ein Freund von mir gebrauchte dieses Wort “Redlichkeit” jüngst , als er in einem Dreiergespräch Auskunft über seine Urteilskraft geben sollte.
Sofort reagierte ich darauf: Offenbar bedeutet mir Redlichkeit sehr viel.

Ursprünglich, so las ich nach, verstand man unter der Idee der Redlichkeit, wenn Handeln und Reden in der Person eins sind.

Ich selbst fasse Redlichkeit so auf, daß man nicht vorschnell urteilt, stattdessen (immer wieder aufs Neue) abwägt, in seinem Urteil stets offen bleibt und sich Veränderungen in der Erkenntnis nicht verschliesst.
Das ist Arbeit! Und ein fast engelhaftes Bemühen, denn redliches Bemühen schliesst nicht Fehler und Missverstehen aus.

Das mit der Redlichkeit ist wohl ganz tief in mir vergraben.
Um etwas psychologisch zu werden: Ich war als Vorschulkind stolz darauf, ehrlich meiner Mutter gegenüber zu sein. Offenbar wurde in meiner Familie viel Wert darauf gelegt.

Nun ist Ehrlichkeit etwas anderes als Redlichkeit. Aber sie könnte eine der Wurzeln sein.

Meine Zweifel an einem Fotoalbum

Meine Frau regte ein Sommeralbum mit Insekten an. Auch Peter Klopp sprach davon.

Von Juni bis August hatte ich ganz besondere Fotos nochmal extra in Monatsfolien abgespeichert.
Mal schauen, ob ich tatsächlich an so ein Album gehe. Das wäre letztlich nur ein Album für meine Frau und mich. Und viel viel Arbeit!

Vom Juni zeige ich mal einige Fotos hier:

Nomada fabriciana-rotschwarze Wespenbiene
Mit Nässe muss sie fertig werden
Rüben-Bergbau-Fliege – Pegomya betae
Agrypnus murina – Mausgrauer (Sand)schnellkäfer, vor dem Abflug
Einer dieser vielen Jäger, der Beute schlagen will…
Cryptocephalus moraei – Querbindiger Fallkäfer

Für die drei Monate Juni bis August habe ich 67 + 207 + 146 Bilddateien, macht also nach Adam Riese 430 Fotos.