Im V

Quelle: Pixabay

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter, bin gespannt, wieviele diesmal mitgemacht haben.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen

Ein satirischer Nachhänger, bevor die Einreichung der Etüden schliesst 🙂

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Ich gehe ins V-Resort.

Was das ist? Ich kann nun mal schlecht Englisch, irgendwas mit „wullnerabel“ am Anfang.
Da gehen all die Alten jetzt hin. Ist so gewünscht. Aber es ist fabelhaft dort, wirklich angenehm. Theater, Kino, Balett und Kabarett gibts auch. Den Charlie hier ein paar Strassen weiter haben sie engagiert, der hat als Rockgitarrist 60 Jahre Bühnenerfahrung. Und der Toni, der alte “Schmutzfink“, mit seiner alten Streetorgel, ist auch dabei.

Die Kinoleute kennen wir auch schon lange. Nicht dass ihr glaubt, die zeigen uns gemopste Klamotten. Ne, wir sehen die neuesten Artfilme dort! Das ist garantiert. Und die alten Schauspieler, die wirklich guten, die bekommen dort die Chance, manch tolles Stück nochmal zu spielen, in Hauptrollen natürlich!

Diese ganzen Akteure wohnen natürlich im V.

Was mit meiner Frau ist? Ja, die mit ihren 37 Jahren, die hat eine Sondergenehmigung bekommen. Freilich kann sie dann nicht mehr draussen arbeiten, wenn sie im V ist.
Wie groß das V ist? Nun, das wird richtig groß. Und die bauen schon weitere Resorts, in der nächsten Stadt gibt es ja auch viele Anwärter.
Ja, der Schorsch ist auch mit dabei. Ist zwar 30 nur, hat aber Diabetes. Und der Jimmy mit seinen 23 auch, hat immer geraucht wie ein Schlot. Die kleine Anneliese auch, die ist depressiv seit Kindesbeinen an. Die sind alle reingerutscht, machen wohl mindestens ein Fünftel des V aus. So wird aus dem V letztlich ein bunter Haufen.
Die anderen draussen? Die dürfen ein Leben leben wie bisher. Ohne Wenn und Aber.
Meine Enkel? Die sehe ich über Videochat, ist ja auch nur für eine gewisse Zeit . Opfer muss man halt bringen. Da haben wir alle was davon!

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280 Worte