Die folgenden neun Zeichnungen sind vorgestern Abend entstanden.
Neural bedingt ist vieles.Eine MusikgruppeReine WortschöpfungDa dachte ich an einen SurrealistenEine Schweizer Formation unter Nik Bärtsch, die “Zen-Funk” oder Minimal präsentiert. Im “Exil” in Zürich.Eine Youtube-Serie mit spacigem Ambient
Bei TV-Sendungen oder Videos zeichne ich abends gerne. Seit Anfang des Jahres sind es etwa 400 Zeichnungen geworden. Ich mag Schriftzüge…ein gehörtes Wort setze ich oft gleich in Linien und Schwünge um.
In Island 1972 fand der Schachweltmeisterschaftskampf Boris Spassky gegen Bobby Fischer statt. Jeden 2. Tag gab es damals in der Main-Post die Kurznotation der jeweiligen Partie, ein “kleines Gesetzchen” wie man sagte, und ich als Novize des Spiels versuchte durch blosses Nachspielen zu verstehen, was da in der Partie vor sich ging.
Von 1977 bis 2005 gab es gelegentlich TV-Sendungen mit Grossmeister Helmut Pfleger, oft gemeinsam mit Vlastimil Hort. Diese Sendungen waren im Grunde das einzige Medienangebot an die Schachfreunde damals.
Ab Mitte der 90er und danach wurde Schach im Netz immer populärer.
Seitdem die Pandemie herrscht, legten die Anbieter zuletzt noch einen Zahn zu und präsentieren regelmässig Einladungsturniere im Netz. Das letzte Angebot ist eine Turnierserie mit Namen “Meltwater”.
Das Niveau dieser Veranstaltungen hat technisch wirklich ein neues Level gezeitigt. Gab es noch vor 2 Jahren nur Live-Kommentierungen auf Deutsch, Englisch und evtl.Spanisch, so sind es jetzt auf Chess24 12 Kanäle. Man setzt dort wahre Könner ein, wirkliche Spezialisten wie den gut deutsch sprechenden Rustam Kasimdzhanov (Exweltmeister). Auf alternativen Webseiten findet man auch solche Grössen wie Arkadij Naiditsch. Solche Leute verstehen so viel von dem Spiel, dass ihre Anmerkungen ungemein instruktiv sind. Besseres kann es nicht geben.
Da diese Turniere online stattfinden, haben sich die eingeladenen Spieler verpflichtet, keine Schach-Software zu benutzen. Würden sie es trotzdem tun, würde es leicht auffliegen, denn eine gut entwickelte Cheatingsoftware prüft die Züge recht zuverlässig.
Ich bin froh, dass es dieses Angebot gibt. Selbst wenn es wieder Offlineturniere für die Großen der Zunft geben sollte, werden diese Turniere im Netz eine gute Alternative bleiben.
Zwei Doppelwandgefässe im Frühlingslicht. Oben wurden zwei Ton-Schalen ineinander montiert und mit Ton verbunden. Unten sind es sogar drei Schalen in einer grösseren.
Insgesamt habe ich vielleicht 15 solcher Objekte angefertigt.
Zu kleine (etwa 15 cm im Durchmesser) oder zu grosse (45cm plus) wirken ästhetisch nicht so gut, wie man vielleicht meinen könnte.
Auch scheint es mir ab einer gewissen Grösse technische Probleme zu geben. Die “Verbindungshaut” zwischen den Schalen müsste vermutlich extra gestützt werden. Jedenfalls hatte ich es nie versucht, den Brennofen in seiner vollen Grösse für solch ein Objekt zu nutzen.
Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Wespenbock im Januar:
31.01.2021: Wespenbock.
Ein Käfer, der sich als Wespe tarnt. Der Wespenbock wird auch als Echter oder auch Gemeiner Widderbock (Clytus arietis) bezeichnet.
Am 17.03.2021 nun hat sich ein weiterer Bockkäfer in der Wohnung verirrt: Der kleine Eichenbock (Cerambyx scopolii).
In einer CD-Spindel trug ich ihn raus.Ich musste ihn etwas dirgieren, damit er den “Spindelkörper” verlies.Hier ist das rechte Auge und einer der Taster zu sehen. Die sogenannten Lippen haben eine andere Farbe wie der Körper.Jetzt ist der feine Kerl auf natürlichem Grund unterwegs.
Auffällig für mich eine gelbe Linie als Beginn des Halsschildes. Auch zum Kopf hin scheint eine gelbe Linie. Das Tier war alles andere als behende, das hat mich gewundert.