Polistes biglumis

Am 25.03. war diese kleine Faltenwespe prominent an Weidenkätzchen vertreten. 36 Fotos kamen in die engere Auswahl.

Davon jetzt die wohl besten 6.

Diese Faltenwespe war noch ganz am Anfang ihrer Tagesaktivität
Die Zeichnung des mittleren Segments ist fast schon kreativ zu nennen.
Durch und durch bestäubt die zweite. Hier sticht die oberste gelbe Markierung am Hinterleib hervor.
Hier sticht die oberste gelbe Markierung am Hinterleib hervor. Wie Sicheln.
Hier die oberste gelbe “Sichel”-Markierung am Hinterleib schön zu sehen.

Auf diesen Weidenkätzchen sah ich zeitgleich Hummel, Faltenwespe, zwei, drei Wildbienenarten, Honigbiene und Fliegen.

Eine Augenweide.

Erster Falter

Auf einem ausgedehnten Spaziergang am Freitag konnte ich auch erstmals Falter fotografieren, wenn auch nur mit der Pocketkamera.

Der C-Falter hielt still…die Radfahrer waren noch weiter weg.

Auf diesem Spaziergang war im übrigen deutlich ein Fortschreiten des Frühlings zu spüren. Deshalb waren wir im Wald und stückweise Radweg recht lange unterwegs.

Unfreiwillige Schattenwürfe

Eine Holzbiene verfing sich im Wintergarten.
Ich lies die Türe offen und nach einiger Zeit war nichts mehr zu vernehmen.

Doch weit gefehlt: Sie hatte sich im Wohnzimmer verschanzt und brummte am nächsten Morgen beständig gegen die Scheibe.
Bevor ich sie mit der CD-Spindel entlies, bot sich mir das folgende Schauspiel.

Multiple Schattenwürfe
Kurze Pause

Auf dem Gartentisch die ersehnte Freiheit:

In der nächsten Sekunde flog sie schon übers Dach hinweg ins Blaue.

Nöte

Quelle: Pixabay, bearbeitet von Christiane

Für zwei weitere Wochen stehen Christianes neue Etüden an.
Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden.
Die Wortspende ist diesmal von Puzzle

Dackelfalten
fruchtig
scheppern

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Auf meine kleine Wanderungen nehme ich ab und an Joghurts mit, meist die fruchtigen.
Und natürlich meine Kamera.
Noch nie ist sie mir zu Boden gescheppert, doch letzthin geschah es fast:
Feldern entlang einen Hang hoch sah ich Wintermücken an einem dunklen Busch schweben. Obwohl ich wusste, dass die Fotos nichts werden würden, konnte ich nicht umhin, das Geflunker zu fotografieren. Waren ja eh nur Pixel, also nicht weiters schlimm.

Plötzlich sehe ich, wie jemand mich zu fotografieren versucht.”Ich nehme Sie jetzt auf!”, sagte der etwa gleichaltrige Mann in seinem Garten auf mich herab. Meine Dackelfalten, wenn ich sie gehabt hätte, wären noch faltiger geworden!
“Hier in der Umgebung wurde schon oft eingebrochen”.

Ich entgegnete: “Ich fotografiere doch nur die Wintermücken unterhalb ihres Gartens”.

“Finden Sie das nicht komisch, was Sie da anführen”?, meinte er.
Um ihn zu beschwichtigen, gab ich ihm meine Telefonnummer.

Meine Frau meinte zuhause: “Siehste, nicht nur Du hast Ängste”.
Ja, Ängste gehören zu mir, damit hat sie recht. Schon als Kind hatte ich immense Ängste vor Wespen, das wurde schon panisch und vollkommen irrational. Deswegen musste ich sogar eine Klasse wiederholen! Man glaubt es nicht, wie arg das war!

Also:

Irgendetwas an dieser Geschichte ist erlogen. Aber was nur? 😉

*