Die Wöhrdwiese bei Lohr a. Main

Eine Spanne von vielleicht 100 m ist das Kernstück dieser feuchten Wiesen.

Dies ist ein Areal besonderer Flora und Fauna.

Ich hatte dort nur eine knappe Stunde Zeit, was vielleicht zu wenig war.

Hier das, was ich bei dem Besuch am 07.07.2021 noch mitgebracht habe:

Die edle Ichneumon bucculentus, eine wunderbare Schlupwespe ohne deutschen Namen.
Schneckerich 🙂
Minwespe steigt vom Feinstrahl auf
Schlupfwespe am Boden
Diese Libelle war ein reines Monstrum: Die Plattbauchlibelle, riesengroß, fast wie ein Vogel.
Gemeine Breitstirnblasenkopffliege
Dises Insekt war winzig: Himbeerblattsägewespe, was für ein Name!
Das Mädesüss überall.

Volucella pellucens

Eine etwas aus der Reihe der Schwebfliegen fallende Fliege ist

Die Gemeine Waldschwebfliege oder Gemeine Hummel-Schwebfliege

Über einige Wochen nicht mehr gesehen, warum auch immer. Sie imitiert keine Wespe, sondern eine Hummel. Aber die Fliegenaugen verraten sie ja eigentlich ohne weiteres.
Sie ist noch etwas betatscht durch den andauernden Regen des 9.7. tagsüber.
Die Flügel schliesst sie gewöhnlich – wie hier.
Was sie da schnabulierte, weiss ich nicht.
Vielleicht zog sie Saft aus den Träubchen?!
Regentröpfchen auch auf dem Körper.
Nach einer kleinen Flucht vor meiner Kamera.
Ansonsten war sie ganz unbeindruckt von meiner Präsenz.

Another day in July

Nach dem 5. Juli folgt der 6te.
After July 5th, the 6th follows.

Auch am 6. Juli gab es genug zu schauen:
There was also enough to see on July 6th:

Diese Motte nahm Platz auf einem Schriftzug
Diese super-winzigen Tierchen konnte ich nicht bestimmen.
Immerhin kann man an einem von ihnen ganz gut erkennen, wie sie gebaut sind.

schwerfällig unterwegs
Der Trauerschweber wirkt auf mich immer aristokratisch … und sehr sehr dunkel.
Ein Blatt wie Munch’s Schrei.
Diese Wespe ist edel :
… Cratichneumon flavifrons, Schlupfwespe männlich
Die Eleganz pur, wie ich meine.
Diese schnelle und emsige Wespe ist kaum “zu bannen”.

Säule im Garten

Eine keramische Arbeit, etwa 1,20 m hoch.

Die hatte ich bisher im Hof stehen. Nun plazierte ich sie im Garten.

Keramiker würden wohl fragen: Wie hast Du das geschafft, ein Objekt dieser Höhe zu brennen?

Nun, ich brannte das Objekt in 2 Teilen und klebte die Teile zusammen.

Die Glasur ist Anthrazit-Messing.

Pate für diese Skulptur, wenn man so will, ist Bambus gewesen. Oder, um die Geschichte zu erweitern, eine öffentliche Skulptur in einer fremden Stadt. An den Ort und der Zeit kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaube, die Skulptur war ebenfalls schalenartig aufgebaut, aber sicher in völlig anderer Weise.
Und um das Spiel auf die Spitze zu treiben: Ich weiss auch nicht mehr, wie ich dieses Objekt rein technisch anging. Dazu müsste ich das Objekt zerbrechen, was ich natürlich nicht tue.

Neben der Skulptur habe ich einige Pflanzen gesetzt wie den “Gemeinen Dost”, der zur Zeit wieder Furore schreibt. Eine traumhafte Pflanze mit einem Sog für Schmetterlinge.