Das Terrain der Winzigen

Diese Spitzkopfzikade lief entlang eines Tisches und suchte ein Versteck (vor mir).

Sicher gleich oder kürzer als 4 mm.

Seitdem ich mit Fleiss Insekten fotografiere und das etwa seit 2017 verfalle ich immer mehr darauf, die ganz Kleinen zu suchen. An fast jeder Hecke sind solche Mini-Insekten zu finden, man muss nur ganz genau schauen und geduldig sein.

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Dieses Wildbienchen ist sicher nicht grösser 🙂

Dieses Ameiseleinchen dürfte wohl nur 1 mm breit sein.

Auch ein recht kleiner Knirps, dieses Marienkäferchen

Ein Kollege unten:

…bewegt sich nur auf Pflanzenhäarchen.

Eine Gnitze (oder Bartmücke) : Kaum zu erkennen mit blossem Auge.

Damit will ich es mit den ganz Kleinen für heute bewenden lassen.

Alles im Januar 2023 auf Gran Canaria fotografiert.

Teilhabe am Großen

Eine Langbauchschwebfliege ist auf einer Aloe Vera gelandet.

Ob sie sich der für sie sehr großen Struktur bewusst ist? Oder nimmt sie nur einen sehr begrenzten Bereich davon wahr – und weiß nichts von den langen Blütenkelchen?

Da stellt sich auch die Frage: In welchen Räumen sind wir als Menschen eigentlich unterwegs? Was nehmen wir als Umfeld, als Rahmen wahr, was als “unsere” Räume und Gruppen?

Tagesgedanken III

Ich war in der Stadt untwerwegs, in der ich früher gearbeitet hatte. Dort ging ich in ein mir gut bekanntes Cafe.

Kaum war drin, begegnete mir gleich an der Theke unerwarteterweise ein Arbeitskollege von früher, der länger in Rente ist als ich.

“Ich habe in letzter Zeit öfters an Dich gedacht”, sagte ich zu ihm. Nachdem er seine Backwaren geordert hatte, sollte ich dran sein. Der Verkäuferin sagte ich: “Ich will nichts, mir ist nur an diesem Herrn gelegen”!

Ein Kunde bekam das mit und meinte beim Hinausgehen “Armer Kerl”. Er meinte wohl, daß ich meinem ehemaligen Arbeitskollegen zweideutig nachstellen würde. Doch das stimmte nicht 🙂 Ich hatte ihn nur gut in Erinnerung und ihn hier das zweite Mal überhaupt nach meiner Berentung gesehen.