Im Spitäle Würzburg ist bis zum 23.10. eine Ausstellung von René Vogelsinger zu sehen.
Ich kenne den Künstler, habe ihn auch schon mal in seinem Atelier besucht.
Seinen Werken zolle ich hohen Respekt.
Hier eine kleine Auswahl von Kleinformaten aus seinen Werken:
Ob hier eine Art Cellophanpapier die Grundlage war?!Mehrere Schichten eines feinen PapiersDieses Werk zeige ich ohne Rahmen, weil ich es leicht von der Seite fotografiert hatte.
Vogelsinger zeigt in dieser Ausstellung auch anderes Material, das er für seine Werke verwendet hat. Oft ganz unübliche Materialien. Beispiele davon zeige ich demnächst.
Ich möchte Euch ein einzelnes Werk des Künstlers Jan Dries im Kulturspeicher Würzburg vorstellen.
Zunächst erscheint es unscheinbar. Mir geschah das jedenfalls so.Dann merke ich, daß das Objekt sehr durchdacht ist.Dieses Konstrukt ist von mir kaum zu enträtseln. Es schafft es so etwas Organisches wie einen Ring.
Man muß ein starkes mathematisches Vorstellungsvermögen haben, sonst kann man so etwas nicht entwickeln.
Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt erneut. Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte Billard aktuell gestalten enthalten.
Die Wortspende für die Textwochen 42/43 des Jahres 2022 stammt von Monika mit ihrem Blog Allerlei Gedanken
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Unlängst veröffentliche Sonja (Wildgans) dasTageswort “Balzverhalten”. Das brachte mich auf diese Etüde.
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Billard-Kugeln zu besitzen, bedeutet umgangsprachlich, stark unter Druck zu sein.
Das habe ich nur in Ansätzen kennengelernt, konnte mir das aber bisweilen wie ein Schauspieler, der Rollen einübt, einigermassen gut vorstellen: Da rennt man quasi auf der Strasse herum, nach dem nächsten Kick.
Ob man so sein Leben gestalten kann?
Der gerade erst gestorbene Schauspieler Günter Lamprecht hätte so eine Rolle spielen können! Aktuell erinnere ich mich an seine Rolle in “Rückfälle” von Peter Beauvais, 1977. Dort spielte er einen trockenen Alkoholiker, der aufgrund fehlender Unterstützung rückfällig wurde. Die Wucht dieses Rückfalls spielte er genial – und mir unvergesslich! Er setzte nachts in einem Hinterhof die gerade im Bahnhofsviertel gekaufte Schnapsflasche an. In Sekundenschnelle wurde er vom Verkoster zu jemandem, der den Schnaps wie Atem brauchte. Diese Wandlung in Sekundenbruchteilen spielte er so, wie es kaum einer konnte. Diese eine für mich genial gespielte Szene von vielleicht 15 Sekunden Dauer machte mich zeitlebens zum Fan dieses Schauspielers.