Von den ganz Kleinen/the tiny ones (3)

Ich lasse diese alte Serie wieder aufleben.
I’m reviving this old series.

Unten hängt ein winziges Tierchen (vermutlich eine Erzwespe?!) an der bunten Kronwicke.
A tiny animal hangs from the flower on the colorful scorpion senna.

Dieses Foto werde ich immer wieder mal als Einleitung benutzen, wenn ich von ganz kleinen Insekten berichte.

I will use this photo as an introduction when I report on very small insects. Because I am particularly interested in these.

Am 6. März gelang mir erneut ein Foto eines Winzlings, der nur durch seine Bewegung als Tier zu erkennen war.

Ein Brenneselblattfloh, etwa 3 – 3,5 mm lang.

On March 6th I managed to take another photo of a tiny creature (Trioza urticae) that could only be recognized as an animal by its movement. It measures about 3 mm.

Gutes Geld

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Abendbrot
heimatlos
auszeichnen.

Die Worte sind von Heide mit ihrem Blog “Puzzle“.

*

“Da drüben verdienst Du gutes Geld!”

Das, was sein Freund da sagte, zog. In eigenen Land hatte er kaum Chancen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es war zuletzt reine Agonie.

Sein Kumpel hatte da den richtigen Riecher. Das zeichnete ihn aus. Also ging er mit ihm und hatte im neuen Land als Bedienung bald ein ordentliches Auskommen.

Das war schön.

Aber die Heimat fehlte. Zwar hatte er Kontakt zu einigen wenigen, die mitgereist waren, aber die schmeckten ihm nicht unbedingt. Es waren seine Landsleute, ja, aber er verstand sich nicht mit jedem.
Plötzlich fühlte er sich heimatlos. DAS hier war nicht seine Heimat, sie war eng, die Kontakte waren beschränkt.
Der Mammon alleine regulierte das nicht.

Beim Abendbrot mit seinem Förderer sprach er über sein Unbehagen. Das konnte dieser kaum verstehen.
“Willst Du zurück??!!”.

“Nein, keinesfalls, aber… ich fühle mich nicht zuhause.”

“Was willst Du?! Wenn Du mal eine nette Frau kennenlernst, ändert sich das alsbald. Wirst sehen.
…Gib noch einen Grappa!”

Er war nicht böse auf ihn. Holte einen besonderen Grappa hervor, einen, den sein Gegenüber sicher mochte.

Schwamm drüber! Alles Gefühlsduselei!

Zeichnen geht eigentlich immer…


Noch immer gehe ich zeichnen. Zwar nicht regelmässig, aber doch öfters.
Beim obigen Event entschied ich mich kurz davor, doch hinzufahren.
Besonders gut aufgelegt war ich nicht, aber darauf kommt es auch nicht an.

21 Zeichner waren vor Ort. Es tut einfach gut, mit ihnen zusammen dieser Leidenschaft zu frönen.