Drabble Dienstag No 6

Zum sechsten Mal nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.
Diesmal schreibe ich über eine Krankheit, daher eine Trigger-Warnung hier.

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Das ging jetzt schon so lange.
Nichts schien zu helfen. Horst hatte schon allen Mut verloren.

Wo war der Lichtstrahl? Konnte es einen solchen überhaupt geben?
Er zweifelte mittlerweile daran. Wo suchen? Alle Hilfen schlugen ins Gegenteil um. Offensichtlich gab es keine Gnade.


Dann schlug jemand vor, er solle wieder zeichnen. Das machte er dann abends und das Portrait einer Frau wurde wunderbar. Was ein Glück, daß die Zeichnung gelang. Sie war besonders.
Erfüllt ging er zu Bett.
Am nächsten Tag war alles von ihm abgefallen. Und mit ein wenig Vorsicht die nächsten Tage kehrte die Krankheit nicht mehr zurück.

Allerlei und allerhand

Im Laufe des Jahres habe ich einige Wanzentiere fotografiert.
Viele sind niedlich klein und … hübsch.

Ich will nur einige von ihnen zeigen , noch dazu die kleineren:

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Mir scheint, diese Tierchen haben es darauf angelegt, ihren Namen (W a n z e), der so einen schlechten Beigeschmack hat, ad absurdum zu führen.
Das kann aber nicht sein, denn es gab sie dergestalt schon vor dem Menschen.

Joachim Schlichting hat auch immer wieder mal einen Beitrag zur Rehablitierung der Wanze gebracht, damals dachte ich schon daran, auch etwas aus meiner Sammlung zu zeigen…

Voll mit “Körnern”

Dieses unscharfe Foto auf unserem Mönchspfeffer gefällt mir.
Nun hat die Hummel keine Pfefferkörner auf ihrem Pelz, aber ohne Dienstleistung bekommt sie nichts Süsses!

Der Mönchspfeffer fiel mir zum ersten Mal in Kreta auf – da war der immer umschwirrt.
Leider aber nur wie bei uns zu 98% mit Honigbienen und Hummeln.
Der fast gleichfarbige “Strandflieder” hatte dagegen in Kreta viele ganz unterschiedliche Gäste. Ein El Dorado für einen Fotografen, auch wenn der stete Wind die Aufgabe deutlich erschwerte. Gerade bei den winzigen Rackern.
Da gab es nur ein Mittel: Tausende Fotos machen!

Das Spiel geht weiter

Zunächst waren es im Frühjahr die Mauerbienen, die unser Insektenhotel bezogen.
Nun sind es die “Gemeinen Löcherbienen“.

Die Nutzniesser des emsigen Tuns der Bienen sind wie so oft die noch kleineren Erzwespen:

Sie versuchen, meist erfolgreich, ihre Eier im Nest abzulegen, bevor es geschlossen wird.


Parasitentum ist letztlich eine Milchmädchenrechnung: Nutze ich meine zur Verfügung stehende Energie (die ziemlich konstant ist), um möglichst viel Eier zu produzieren, verwende dabei aber keine Energie für einen Nestbau – oder baue ich ein Nest, dann kann ich nur wenige Eier produzieren.
Die Waagschale in der Natur begünstigt den Parasiten. Es braucht dazu aber in jedem Fall einen Nestbauer.