Category: Zeichnung

John Mayall

Eine Zeichnung von 2007.

Mayall

Leicht verwischt in der unteren Gesichtspartie. Ich hatte die Bleistift-Zeichnung damals nicht fixiert.

Ich präsentiere diese Zeichnung auch in Erinnerung an manche Diskussion mit Freunden, die eine breitere Darbietung von Jazz wünschen. Da soll Blues, Funk und Elektronisches mit einfliessen. Mit klassischem Jazz kann man nurmehr eine kleine Hörerschaft erreichen. Das ist vielen jungen Menschen nicht spannend genug. M.E. bricht man dem Jazz keine Krone aus, wenn man ihn vielfältiger und variantenreicher präsentiert.

Runen-Staffelung

Zusammensetzung von sechs Rechteckfragmenten aus Ton

P1120666

Weitere Ansichten:

Diese Skulptur aus meinem noch jungen keramischen Schaffen hatte ich ganz vergessen. Ich weiß nur noch, daß ich eine ganz bestimmte Idee/Vorstellung hatte, aber sich diese während der Ausführung  transformierte – zu diesem Objekt hin.
Manchmal ist eine Idee nur ein Anstoß, etwas zu schaffen und dann ergibt sich, aus einer Melange von technischen Schwierigkeiten, neuen Vorstellungen, vorgefundenem Material oder des Eigenlebens von Ton (auch der hat “mind”!) etwas Anderes.

Ich habe das jeweilige Resultat fast immer begrüsst, auch wenn es mal “niederklassiger” ausgefallen sein sollte als angedacht.

Doch was heißt schon “niederklassig”? Oft entdecke ich in manchem Stück, das ich so einschätzte, später doch etwas Besonderes.

Eine kleine Anekdote: Ein guter Keramiker warf kleine Skulpturen seiner Anfangsjahre samt und sonders weg. Viele Jahre später kam er zu seinem früheren Anwesen zurück.
Der neue Besitzer hatte auf der Grundstücksmauer einige Skulpturen stehen.
“Merkwürdig, die kenne ich doch. Das sind ja meine, die ich verbuddelt hatte!”.
Und er stellte fest, daß die eine oder andere aus seiner Sicht jetzt sogar gut war!

Aufarbeitung alter Zeichnungen (3)

Ab 2002 habe ich, nach einem Intermezzo Anfang der 90er, wieder regelmässig zu zeichnen begonnen.
Mein Zeichenlehrer am Gymnasium meinte einst: “Wenn man sein Talent nicht nutzt, dann wird es allmählich weniger und versiegt dann womöglich völlig”.
Dieser Wink von ihm wirkte – sehr nachträglich – wie ein Damoklesschwert und veranlasste mich endlich 2002 wieder zu beginnen.

Gerade jetzt sichte ich meine Zeichnungen ab 2002, die bisher auf einem wilden Stoß im Schrank versenkt waren.

Hier eine weitere Zeichnung, anstandsmässig verpixelt:

Akt2

Dies ist eine knapp zehnminütige Zeichnung eines Akt-Modells.

Zuhause verstärke ich dann manchmal einige der Striche. Manche in der Situation aufgefundenen Linien sind so phänomenal, daß ich sie einfach nochmal verstärken muß.
Dienst am Schönen!