Unlängst zeigte ich den Rüssler Ceutorhynchus assimilis auf der Schafgarbe:
Auf dem Rainfarn und der Schafgarbe entdeckte ich jüngst noch winzigere Tierchen:
Die Gallmücke Ozirhincus tanaceti z.B.
Hier bei der offensichtlichen Eiablage auf der SchafgarbeSogar die scheibenförmigen Halteren sind zu erkennen, die das Tierchen zur Flug-Navigation benutzt
Alle Fotos ohne Stativ.
Die Larven der Gallmücke Ozirhincus tanaceti entwickeln sich in den Achänen (Nussfrucht, Samen) von Rainfarn (Tanacetum vulgare). Es gibt zwei Generationen im Jahr. Die Verpuppung und Überwinterung erfolgt in der Galle.
Die große Sumpfschwebfliege, optisch für mich die Königin unter den Schwebfliegen
Ein Weibchen an der Schwarznessel-auffällig der Wechsel der Farben zwischen Weiss und GelbMan sieht auch, dass das Auge eine Art Einbuchtung an der Seite hatHier sieht man deutlicher die spezielle Form des Auges. Das Auge ist nicht viel mehr als eine Art Parabolspiegel, also eine flachere Schicht empfindlicher Zellen.Auch hier sieht man den “Knick in der Optik”.Die feine Musterung des Körpers
Diese Schwebfliege kannte ich noch vom Vorjahr, traf sie dieses Jahr aber zum 1. Mal am 14.08.2021 an. Die Tage hatte ich an sie gedacht und schwupp-di-wupp tauchte sie plötzlich auf, um mich zu erfreuen. Entweder hatte ich sie zuvor bei Pflanzwas oder Puzzleblume gesehen …
Eigentlich wollte ich Gedichte zu den Fotos schreiben – und nicht die oben genannten spezifischen Beobachtungen anfügen – aber jetzt bin ich doch prosaisch geworden. Ich dachte, Gedichte seien zu albern. Es ist für sich schon eigen genug, meine Insektenbegeisterung hier zu teilen. Für viele kann das überzogen wirken, muss es vielleicht auch, aber ich bin einfach zu sehr schon in die Naturbeobachtung verstrickt, um davon ablassen zu können und zu wollen. Mich interessieren wie viele andere auch diverse Themen, aber das würde den Rahmen sprengen, diese auch noch hier einzubinden. Also wird es meist Naturbeobachtung sein, das hier Thema wird. Und ein wenig Kunst.