
Heute war Nebel allüberall.
Einer der “Passengers” , die auf dem Efeu unterwegs waren:

Category: Makrofotografie

Heute war Nebel allüberall.
Einer der “Passengers” , die auf dem Efeu unterwegs waren:

Neun brauchbare Fotos gab es heute nur, hier ist eines davon:

Scathophaga stercoraria, die Gelbe Dungfliege.
Sie schaut hier wohl nach kleinen Insekten aus, die sie überwältigen möchte.
Eine Neuentdeckung für mich:
Die Rindfliege

Im folgenden Bild sieht man die Rindfliege mit ihrem Tupfrüssel den fruchtigen Diskus des Efeu ablecken:



Aber im Foto kaum! Wie das wohl zusammenhängt?!
Das Mundwerkzeug besteht aus einem stempelartigen Tupfrüssel.
Die Fliege sondert Speichel zum Befeuchten der Nahrung ab und saugt diese dann mit den beiden Lippenpolstern des Tupfrüssels auf.
Die Lippenpolster sind mit einem feinen System von winzigen Rinnen durchzogen.
Am 22.10.2021 fing bei mir – sozusagen persönlich – die Efeusaison an.
Anderswo schon länger als einen Monat.


Mondän und unverkennbar. Scaeva pyrastri , eine besondere Schwebfliege.
Der Efeu gilt als letzte Energiestation für Insekten, wenn der Winter eingetreten ist.
Ich habe da sogar schon Hummeln gesehen !
Wenn es Dezember wird, sogar bis Mitte Dezember, findet man dort noch Schmeissfliegen und Wespen (4 – 6 Grad und Sonne reichen).
Die Diskusse des Efeu liefern dann noch. Es findet sich darauf leckeres Substrat, das vor allem die Schmeissfliegen ablecken können.