Category: Makrofotografie

Tanzfliege Empis livida

Naturspaziergang schreibt:

Empis livida ist eine auffallend hell gefärbte Tanzfliege. Sie leben sowohl räuberisch von anderen Insekten als auch von Nektar.

Man findet sie meist häufig in der Nähe von feuchten Wäldern oder auch Gewässern. Tanzfliegen sind an dem langen, herausstehenden Saugrüssel leicht kenntlich.

Der deutsche Name Tanzfliegen ist auf das Schwarmverhalten der weiblichen Tiere zurückzuführen. Männliche Tiere bieten ein Brautgeschenk in Form eines erbeuteten Insekts an. Dies dient auch der eigenen Sicherheit, denn es kommt auch schon einmal zu Kannibalismus.

Beidseitiges Reinigen der Augen, kein Händehoch
Da sitzt es nun und denkt vor sich hin.

Dieses Tierchen sah ich im Garten. Eine Wiese gegenüber.

Hummel oder was?!

Ein richtiger Brummer !

Dieses Tier schwebte unablässig und manchmal rasant über eine Fläche von 150 Quadratmeter, mehr nicht.
Setzte sich auch fast nie und wenn, dann nur für Sekunden.

Was trieb es an, was wollte es? Vielleicht eine Map anlegen über dieses bestrichene Gebiet?

Es ging so 30 Minuten, solange wir auf einer Bank am Waldrand saßen.

Fünfmal gelang es mir, Aufnahmen zu machen.

Ich hatte gleich den Verdacht, daß es eine Schwebfliege ist, in Gestalt einer Hummel.

Eine bessere Mimikry kann es wohl kaum geben: Diese Hummel-Waldschwebfliege (Volucella bombylans) wird wohl kaum attackiert werden.

Studien am Büschelschön

Ich mag diese Pflanze sehr. Sie ist filigran gebaut.

Besonders die langen Staubfäden gefallen mir.

Es finden sich neben Hummeln auch kleinste Wildbienen auf ihnen.
Die (weiblichen) Wildbienen wollen an den Spitzen der Fäden Pollen sammeln, beim Büschelschön sind diese dunkelviolett.
Oh, was für ein Wirrwar! Aber das Bienchen hat schon einiges an seinen Beinen gesammelt.
Am Ziel der Träume….
Aber es muss weitergehen! Auf zum nächsten Faden !!
Aber auch an der Basis gibt’s Leckeres…
Hinein ins Vergnügen…

*

Diese “Turner”, so nenne ich sie, erledigen alles in rasender Eile…maschinell schnell, könnte man sagen.
Meine Belichtungszeit ist daher meist 1/1250 sec.
Diese Bienchen sind ja nicht an unsere Zeitvorstellung gebunden. Für sie gelten andere Zeiten, sodaß sie vermutlich aus ihrer Sicht sehr gemütlich und gediegen ihrem Job nachgehen, haha.

Die Schmetterlingswelt

Seit ein paar Wochen fotografiere ich – auch – Schmetterlinge, Falter, Motten ….

Wir hatten uns bei einem Kurs angemeldet, den Dr. Robert Hock von der Uni leitet. Er gibt uns immer wieder wertvolle Infos zu Schmetterlingen per Mail und im Sommer soll es eine Schlussbesprechung geben.

Schachbrett

Schecktageule

Schlehen-Federgeistchen, kopfüber unter Blättern verborgen, von mir auf die Beine gestellt.

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Diese Fotos hier habe ich von einer Hangwiese unweit unseres Zuhauses.

Spezialgebiete, wo man seltene Schmetterlinge finden kann, hatte ich im Frühjahr nie bereist. Das wäre für mich ein Zuviel an Aktivität.

Dennoch gelang es mir vor gut einem Monat, ein sehr scheues Tier zu fotografieren, eben auf dieser Hangwiese:

Das Waldrebenfensterfleckchen

Drei Fotos gewährte es mir, dann war es weg 🙂