Beim Winterschneeball des Nachbarn waren heute, am 29. Februar, schon Insekten zugange. Ich war ganz erstaunt.
Da ich nur meine Pocketkamera dabei hatte, hier Bilder von derselben, die natürlich mein Makro nicht ersetzen kann:


Category: Makrofotografie
Beim Winterschneeball des Nachbarn waren heute, am 29. Februar, schon Insekten zugange. Ich war ganz erstaunt.
Da ich nur meine Pocketkamera dabei hatte, hier Bilder von derselben, die natürlich mein Makro nicht ersetzen kann:


Von den Insekten des kanarischen Winters möchte ich noch eine wirklich ganz besondere Wespenart vorstellen:
Wunderbare helle Segmente bei den Fühlern
Das zweite Foto zeigt sehr schön die Gestaltung der Flügel, die eine dunkle Ecke aufweisen.
Daß ich dieses Tier überhaupt fotografieren konnte, lag daran, daß es im Blätterdickicht seine Extremitäten reinigte. Und natürlich, daß ich vorsichtig vorging.
finde ich:
Ctenochares bicolorus gehört zur Unterfamilie Ichneumoninae, Tribus Ichneumonini.
Verbreitung:
Kanarische Inseln, Mittelmeerraum, Subsahara-Afrika, Australien, Neuseeland.
Beschreibung:
Körperlänge ca. 13 mm; Vorderflügellänge ca. 9 mm; Grundfärbung orange-braun; Thorax seitlich, Abdomenende ab 4. Tergit und Hinterschenkel schwarz; Flügelspitzen dunkel.
Lebensweise:
Bekannte Wirte von Ctenochares bicolorus sind Chrysodeixis chalcides (Kupfer-Goldeule) und Chrysodeixis eriosoma. Die beiden Eulenfalter gehören zur Unterfamilie Plusiinae.
Pflanzenreste auf einem Blatt? Auf den 1. Blick schon.

Nein, es scheint eine Larve zu sein, die auf ihrem stacheligen Rücken diverse Pflanzenreste beherbergt. Sie bewegt sich kaum, sodaß man nicht von einem Tierchen ausgeht.
Es sieht einfach wie ein Fleck auf einem Blatt aus.
Im Netz fand ich dazu nichts. Heide (Puzzleblume) identifizierte es als Florfliegenlarve oder Blattlauslöwe.
Dieses nur etwa 3-4 mm große Tier pickt wohl diese Reste auf, um sich für Feinde unkenntlich zu machen. Oder es schleppt all diese Schätze zu einem Ort, wo es Dinge mit ihnen aufbaut.
Hier noch eine weitere, etwas unscharfe Aufnahme:


Dieses imposante Tier hatte ich in Fuerteventura ablichtbar nur ein einziges Mal gesehen. Sonst schon mal im Vorbeifliegen.
Und da faszinierte mich vor allem die waagrechte Fluglage.
Dieses Tier scheint ein Jäger zu sein. Es lässt sich nicht viel Zeit, sondiert das Blattwerk, schwupps ist es weg.
Es muss sich aber ab und an auch mal putzen:
Dazu reibt sie ihre Hinterbeine an dem (vergleichsweise mächtigen) Hinterteil.
Danke an Heide (Puzzleblume) für den korrekten Namen: Delta dimidiatipenne