Im Bilder ABC kommt nun am 9. Tag im September das “I”:

Das ist einer meiner vielen Versuche, mit Halbkugeln zu experimentieren.
Auf die untere Halbkugel setzte ich eine “inverse” Halbkugel oben auf.
Für diese obere “Zipfelform” hatte ich keine Gipsvorlage zur Hand.
Also baute ich diese Zipfelform mit Tonwürsten separat auf einem Holzbrett auf und prüfte durch Anlegen der Halbkugelgipsform, dass tatsächlich ein Trichter – mit ziemlich genau der gleichen Wölbung, nur invers aufgeprägt, entsteht.
Dann setzte ich den Zipfelhut auf und verband ihn mit unten.
Das Ganze stellte ich auf eine Keramiksäule in den Garten.

Eine wunderschöne Keramik .. in Farbe und Form 🙂
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Danke, das hat Spaß gemacht, sie zu entwerfen.
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Gut, dass du hier noch mal erklärst, wie du in diesem Zusammenhang das “invers” verstehst, Gerhard. Ein spannendes und schönes Stück.
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Ob “invers” sprachlich angemessen ist, Ule, kann ich nicht sagen. Ich fand den Ausdruck irgendwie doch passend.
Ich meine, meine eher mathematisch angehauchten Experimente hatten was. Oft wurden sie ad hoc kreiert.
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Das hier ist halt nicht Mathematik, sondern Kunst … ich finde deine “Vereinnahmung” des Inversen ganz angemessen.
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Dann ist ja gut. 🙂
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Interesting!
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Das ist schon ein sehr besonderes Ding: formschön und witzig, durchdacht und technisch interessant. Deine Erklärungen sind hilfreich.
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Mathematisch witzig oder vielleicht sogar witzig mathemathisch 😉
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Schön. Ich habe es bei mir angezeigt.
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Das ist fein!
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Schön, dieses Kunstwerk. Schön auch, dass der Künstler die Vorgehensweise detailliert erklärt. Das wünschte ich mir manchmal auch an anderer Stelle. Dass du deinen trompetenartig gekrümmten Kegel als “inverse Halbkugel” bezeichnest, ist wohl deiner Herangehensweise geschuldet.
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Das Erklären würde einem Kunstwerk manchmal schaden, denn “So einfach ist das?!” wäre vielleicht die ernüchterte Antwort.
“Inverse Halbkugel”: Ich suchte angestrengt nach einer nichtprofanen Fortführung der Halbkugel und gleichzeitig sollte eine Halbkugel formal im Spiel sein. 😉
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Faszinierend, so geometrisch wie phantasie- und humorvoll, je nach Lust und Laune des Betrachters. Das gibt es wohl nicht so oft, dass sich das trifft.
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Danke für diese Attribute, Heide.
Ein wenig stolz bin ich auf diese Konstruktion.
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Das kannst du bestimmt sein, sieht sie doch ausserdem sehr exakt aus.
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Ob die Nachbarn annehmen, dass ein Wichtel in der Vogeltränke badet? Oder was immer sie denken mögen.
Aus der Mitte wölbt sich ein Vulkan empor, ein Berg.
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Würde man ihnen das Ding zeigen, würden sie sagen: “Noch nie gesehen! Das stand garnicht in deinem Garten”.
“Doch, 2 m vom Zaun entfernt”.
“Das kann nicht sein, nie da gewesen. Du veralberst mich!”.
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So sind sie, die lieben Nachbarn, laufen immer mit Blindbrillen rum und behaupten immer das Gegenteil.
Ich bekennende Kugelliebhaberin habe es noch nie mit Halbkugeln probiert, aber ich habe ja auch keinen Keramikerkünstler in der Nähe.
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Behaupten immer das Gegenteil, das kommt mir sehr bekannt vor 😦
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Mir gefällt das inverse Hütchen. Es hat so etwas Spitzbübisches. :–)
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Das sollte es auch ausstrahlen, Brigitte 🙂
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Sieht gut aus!
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Das soll es auch, Pit. Mir alle Mühe gegeben. 🙂
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Auf Zeugnissen heißt es immer: “Er war stets bemüht …” – aber bei dir bringt die Mühe wenigstens Erfolg.
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