Invers: Das “I im Bilder ABC

Im Bilder ABC kommt nun am 9. Tag im September das “I”:

Das ist einer meiner vielen Versuche, mit Halbkugeln zu experimentieren.

Auf die untere Halbkugel setzte ich eine “inverse” Halbkugel oben auf.

Für diese obere “Zipfelform” hatte ich keine Gipsvorlage zur Hand.
Also baute ich diese Zipfelform mit Tonwürsten separat auf einem Holzbrett auf und prüfte durch Anlegen der Halbkugelgipsform, dass tatsächlich ein Trichter – mit ziemlich genau der gleichen Wölbung, nur invers aufgeprägt, entsteht.

Dann setzte ich den Zipfelhut auf und verband ihn mit unten.

Das Ganze stellte ich auf eine Keramiksäule in den Garten.

25 thoughts on “Invers: Das “I im Bilder ABC”

    1. Ob “invers” sprachlich angemessen ist, Ule, kann ich nicht sagen. Ich fand den Ausdruck irgendwie doch passend.
      Ich meine, meine eher mathematisch angehauchten Experimente hatten was. Oft wurden sie ad hoc kreiert.

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  1. Schön, dieses Kunstwerk. Schön auch, dass der Künstler die Vorgehensweise detailliert erklärt. Das wünschte ich mir manchmal auch an anderer Stelle. Dass du deinen trompetenartig gekrümmten Kegel als “inverse Halbkugel” bezeichnest, ist wohl deiner Herangehensweise geschuldet.

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    1. Das Erklären würde einem Kunstwerk manchmal schaden, denn “So einfach ist das?!” wäre vielleicht die ernüchterte Antwort.

      “Inverse Halbkugel”: Ich suchte angestrengt nach einer nichtprofanen Fortführung der Halbkugel und gleichzeitig sollte eine Halbkugel formal im Spiel sein. 😉

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      1. So sind sie, die lieben Nachbarn, laufen immer mit Blindbrillen rum und behaupten immer das Gegenteil.

        Ich bekennende Kugelliebhaberin habe es noch nie mit Halbkugeln probiert, aber ich habe ja auch keinen Keramikerkünstler in der Nähe.

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