Category: Kreatives sonst

Drabble von Puzzle – Unflätiges

Wieder nehme ich an einem Drabble teil, hier von Puzzle ausgerufen.


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Ich erinnere mich an eine Busfahrt, in der jemand unaufhörlich einen Schluckauf hatte.
Zwar ist ein Schluckauf kein Rülpser, wird aber dennoch als unangenehm empfunden.
Ähnlich wohl wie Niesen. Wenn solches nicht aufhört, kann es schon sein, daß man zig Mal “Gesundheit” ruft. Und es dann irgendwann sein lässt, denn der/die Betroffene leidet ja eh daran, daß es nicht stoppt.

Wie ist es mit Macken? Manche meiner Altersgenossen haben solche entwickelt, etwa ständige Mundbewegungen, dem Schmatzen ähnlich.
Unlängst schalt mich Käthe, weil ich unablässig mit den Fingern trommelte.
Gleich höre ich damit auf! “
“Nein, jetzt”, sagte sie gebieterisch! “Jetzt!”.

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100 Worte.

Männchen vor Abschluss

Am 4.1. hatte ich unteres hohle “Ampelmännchen” konstruiert und hier auch gezeigt, wie ich das Schritt für Schritt anstellte.

Es wurde nach ausgiebiger Trocknung (u.a. durch eine extra 100 Grad Trocknung im Ofen) bei 960 Grad schrühgebrannt.
Das ist ja Vorraussetzung für einen Glasurbrand.

Gestern habe ich dann drei Glasuren auf das schrühgebrannte Objekt aufgetragen. Das waren nochmal etwa zwei Stunden Arbeit.

Die schwarze Umrandung (Blacky) ist bewusst etwas irregulär ausgefallen.
Dann verwendete ich “Maisgrün” auf der restlichen Fläche.
Und ein Blau auf dem Band der Trommel.
Mit der Rückseite wurde ebenso verfahren.

Das Objekt soll auf drei Metallfüsschen im Ofen stehen.
(Hoffentlich backt es da nicht fest).
Man wird sehen.

Da ich gerade einen Glasurbrand im Ofen habe, der jetzt bei 463 Grad im Abkühlmodus ist, könnte ich frühestens übermorgen dieses Teil in den Ofen legen.
Wenn dann noch weitere Teile hinzukommen, wäre ein voll bestückter Ofen bereit für einen Glasurbrand,.

Brackes Zitter-Erz

In meinem Urlaub gab es ganz winzige Wesen zu fotografieren.
Anfangen will ich mit dem Allerkleinsten:

Dieses Dingelchen ist wohl eine Brackwespe und nur dadurch zu bemerken, wenn es wandert,
so etwa im Tempo 5 cm /min. 😉

Etwas gößer waren die Erzwespen:

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Und dann noch Zittermücken:

Diese ganzen Dingelchen sind gerade so noch durch meine Kamera abzudecken.
Gerade das aber reizt mich.
Man bemerkt sie auch kaum in Blüten. Sie verraten sich durch ihre meist dunklen Körperpartien,
wenn sie zu den Nektarpartien kriechen.

Im Vergleich dazu die Zwerghonigbiene an der gleichen Blüte wie die Zittermücke oben.

Gut Ding will Weile haben

Das gilt insbesondere für keramische Arbeiten.

Nach einem Schrühbrand sind drei meiner “Durchblicke” heil aus dem Ofen gekommen.

Zum Heile-Sein:
Eines dieser drei Durchblicke davon hatte ich recht umständlich, wie es sich später zeigte, zusammengebaut.
Aber der Schrühbrand mit 960 Grad zahlte mir das nicht heim.
Gut so!

Für das Glasieren danach wählte ich eine metallische Glasur:

Diese Plättchen zeigen an, wie je nach Tonart das Ergebnis sein wird.

Und so sieht der Glasurauftrag auf zweien der “Durchblicke aus”:

(Die Zeitung darunter mit der Schlagzeile habe ich mit meinem Finger unkenntlich gemacht, da ging auch ein wenig der untere Rand des Durchblicks drauf).

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Alle drei in sich hohlen Teile stehen nun für einen Glasurbrand an.
Ich hoffe, alles geht gut.

Aber ich muß noch warten, denn der Ofen ist noch nicht voll.

Die Teile werden dann bei 1240 Grad gebrannt.
Erst nach 2 Tagen lässt sich dann der Ofen öffnen.

Gut Ding will Weile haben.