Dieser Linienschwärmer saugt genüsslich an den Blüten.
Guten Appetit!
Keine 5 Sekunden später:

…fällt er dem Kuhreiher zum, Opfer.

Da war ich baff und schrie! Denn ich hatte es nicht kommen sehen.
War doch der Kuhreiher einfach vor mir in den Busch gehüpft und hatte auch noch Erfolg damit.
Gewöhnlich isst er Würmer, der Kuhreiher, angeblich hunderte am Tag.

ohje wie schade
Wer sagts?!
Dem Kuhreiher ging es wie den Menschen. Er mag nicht immer dasselbe Gericht auf der Speisekarte. Trotzdem schmerzlich so etwas zu erleben, lieber Gerhard!
Das ging alles sehr rasch Peter!
Eine traurige Henkersmahlzeit. Doch die Natur überlebt nur auf diese Weise. Elisa
Schockiert war ich, denn nicht oft hatte ich Gelegenheit gehabt, dem quirligen Schwärmer über die Schulter zu sehen.
Und der Schwärmer war nicht weniger wertvoll wie der Reiher. Ein schlechter Tausch.
Ein schöner Tod, satt und plötzlich. Dieser Kuhreiher hatte wohl keine Scheu vor Menschen? Oder er war halb verhungert, dass er seine Angst überwunden hat.
Er hatte wohl abgewogen. Normalerweise meidet er solch eine Nähe zum Menschen.
Die Gier wird auch noch eine Rolle gespielt haben, an Hunger litt er gewiss nicht.
Zwei tolle und sehr überraschende Momente hast du festgehalten. That’s life…
Bewundernswert wie schnell du reagieren konntest…
Die Kamera musste sich schnell umstellen.
Ich habe den Reiher sehr kurz danach auch noch fotografiert. Der war völlig ungerührt.
Sei nicht zu selbstzufrieden, sei nicht zu gierig – sonst wirst du leichte Beute denen, die schon lauern.
Jetzt hätt’ ich gern gewusst,
ob der Reiher mich beim Fotografieren beobachtet hatte?!
Vögeln entgeht selten etwas. Sie sind äußerst scharfäugig. Andererseits, wenn der Fotograf ganz, ganz ruhig steht…. Aber zuvor sah der Reiher Dich. Und es könnte sein, dass er beobachtet hat, dass jedes Mal, wenn Du stehen geblieben bist, dort etwas Essbares war. Das Du seltsamerweise verschmäht hast!
ich bin schwer beeindruckt. Das Nebeneinander der Bilder, die in fast demselben Moment entstanden sind, wirft ein grelles Licht auf Leben und Sterben in der Natur. Diese Wirklichkeit in sich zuzulassen, ohne zu erschrecken und ohne traurig und wütend zu werden, fällt uns Menschen schwer, obgleich wir uns ja auch nicht anders verhalten.
Nein, da ist kein großer Unterscheid.
So toll du diese Szenerie auch in den Fotos festgehalten hast, so schwer musste ich dann beim lesen erstmal schlucken. Aber auch das gehört nunmal zur Natur in der so schönen Tierwelt, fressen und gefressen werden um zu überleben.
Liebe Grüße, Hanne
Ich hatte diesen Reiher verwünscht, aber nun war es halt geschehen, was willst Du machen?!
Da kann man, wie bei so manchem was man am liebsten verwünschen würde, wirklich nichts weiter machen, als zu akzeptieren wie es nunmal ist!
Das ist ja dramatisch. Ein doppelter Zugriff, ein virtueller und ein realer. Der virtuelle ist zwar substanzlos, konserviert aber die optische Erscheinung, die beim realen Zugriff geschreddert wird. Such is life.
Für mich war es entsetzlich. Vor allem sah ich es nicht kommen. Auf den Fotos zuvor sah ich die Füsse des Reihers schon, wie er auf dem Gehweg lauerte.
Deine Fotos sind wieder beeindruckend und in diesem Fall dramatisch. Fressen und gefressen werden, wir empfinden es als schrecklich.
Ja, ich auch. Zwischen den zwei Fotos lagen tatsächlich 5 Sekunden.
Du warst achtsam und hast die Chance genutzt, es fotografieren zu können. Und wir können es sehen. Das ist wunderbar, trotz des Fressens. Ich bin ohnehin der Meinung, dass wir uns mit der Realität mehr beschäftigen sollten. Hinschauen, auch wenn es vielleicht traurig macht. Ohne Trauer gibt es die Freude, das Schöne nicht. In deinen Fotos finde ich Beides!
Überfälle gibt es in der Natur häufig.
Letzthin zeigte jemand Eiablagen des Nachtpfauenauges, in großer Zahl.
Da die schlüpfenden Raupen weit überwiegend gefressen werden, überleben doch einige wenige so.
wie dolle musst du erschrocken sein, au weija
und dann noch ohne Gezittere ein Gnadenlosbild eingefangen…wow!
🙂
Oh, das tut mir leid. Segen.
Ja, ich war entsetzt.
Das kann ich mir gut vorstellen. Segen dir und deinen Lieben.
Was für ein Schnappschuss im wahrsten Sinne des Wortes!
Ja, ein großer Zufall. Der Vogel kalkulierte alles richtig ein. Vielleicht sogar die Ablenkung des Schwärmers durch meine fotografische Präsenz.
Bedankt hat sich der Reiher bei mir nicht.
Auch von Freude war bei ihm nichts zu merken.
Es ist eine stets missmutig wirkende Bande, die Reiher. Nimm es nicht persönlich.🙂
Ich habe diese Reiher oft fotografiert. In ihren Augen ist Schönheit, aber in diesem Moment hätte ich… grrrh!
Dieser Linienschwärmer , der so intelligent und lebendig war, war eh nur ein winziger, winzigster Happen für den Reiher.
Ich habe sie auch schon Mäuse und Fische fangen sehen und vermute, es muss einfach schnell gehen, um sie nicht wieder zu verlieren.