
Category: Kreatives sonst

Gestern habe ich zwei Tonnen neuen Ton in die Werkstatt geschafft und heute eine.

Die Lieferung ist verbaut und ruht hoffentlich einsturzarm im hinteren Kellerraum.
Drei Tonnen, das sind 150 mal mit zwei Hubeln (20 kg) im Arm vom Lagerplatz vor dem Haus über Treppenstufen zum Vorplatz vor der Werkstatt gelaufen! Sie dann dort neu aufgeschichtet.

Im Bild: 1 Tonne
Und dann jeweils 6 – 7 der Hubeln auf eine Karre drinnen in der Werkstatt geladen und sie zum Kellerraum nach hinten gefahren und dort aufgeschichtet (das fachgerechte Aufschichten machte meine Partnerin!).
Das alles könnte relativ zügig ablaufen, würden die recht weichen Massen in den neu aufgeschichteten Blöcken nicht dazu neigen, ins “Schwimmen” zu geraden und als Block abzusacken oder sogar umzufallen.
In diesem Fall mussen leider die deformierten, weichen Hubel (10 kg) wieder auf Quaderform geklopft werden, damit man mit ihnen erneut einen Turm bauen kann.
Dieses Umfallen/Umsacken ist zweimal passiert. Was nicht ungewöhnlich ist.
Insgesamt bin ich froh, dies alles körperlich zu können! Und es auch gerne zu tun. Mir behagt Ertüchtigung.
Schönen Gruß hiermit an Flummi und Seniorenleichtathletik.
Die hereingeschaffte Menge reicht jetzt wieder eine Weile. Meine Partnerin gibt Kurse, somit werden die Massen auch wiederum nicht allzulange halten.
Weitere Nahaufnahmen von verbranntem Holz, das ich im Frühjahr im Wald entdeckte:



Tag 2 sah wieder drei Gruppen, die weitere Jazz-Felder abdeckten:
Susanne Alt
Die Saxophonistin war ohne ihr Quartett gekommen und jamte mit 2 weiteren Würzburger Saxophon-und Klarinettenspielern (Dirk Rumig, Johannes Liepold) und einem Vokalkünstler DJ Pheel ).


Distances
Dem venezianischen Pianist Marco Ponchiroli war ich schon vor gut einem halben Jahr im Würzburger Omnibus begegnet.
Mit der von dem Würzburger Georg Kolb mitinszenierten Gruppe Distances kam klassisch anmutendes, balladenhaftes Piano, aber auch Jazzrock auf die Bühne.
Man holte nach den stilvollen Stücken in veritabler Konzertlänge noch zweimal weitere Würzburger Musiker auf die Bühne, was für meine Begriffe die Länge des Mittelstücks des Abend zu sehr in die Länge zog.
Ponchiroli und der Lette Jan Grinbert waren mit dem Drummer Nevyan Lenkov die maß- und tonangebenden Akteure in meinen Augen.

Marco Ponchiroli

Georg Kolb und Jan Grinbert

Nevyan Lenkov
The BootyJive
Spaßfunk in kosmischen Kostümen zu später Stunde: The Bootyjive

Für mich persönlich kam das etwas zu spät, hatte sicher auch mit der Zeitumstellung zu tun. Aber die Gruppe kam sehr gut an! Und solches ist sicher der geeignete Weg, um im Jahr 2017 und darüber hinaus jüngeres Publikum für den Jazz zu begeistern.