Ton macht Arbeit!

Gestern habe ich zwei Tonnen neuen Ton in die Werkstatt geschafft und heute eine.

T1

Die Lieferung ist verbaut und ruht hoffentlich einsturzarm im hinteren Kellerraum.

Drei Tonnen, das sind 150 mal mit zwei Hubeln (20 kg) im Arm vom Lagerplatz vor dem Haus über Treppenstufen zum Vorplatz vor der Werkstatt gelaufen! Sie dann dort neu aufgeschichtet.

T2
Im Bild: 1 Tonne
Und dann jeweils 6 – 7 der Hubeln auf eine Karre drinnen in der Werkstatt geladen und sie zum Kellerraum nach hinten gefahren und dort aufgeschichtet (das fachgerechte Aufschichten machte meine Partnerin!).
Das alles könnte relativ zügig ablaufen, würden die recht weichen Massen in den neu aufgeschichteten Blöcken nicht dazu neigen, ins “Schwimmen” zu geraden und als Block abzusacken oder sogar umzufallen.
In diesem Fall mussen leider die deformierten, weichen Hubel (10 kg) wieder auf Quaderform geklopft werden, damit man mit ihnen erneut einen Turm bauen kann.
Dieses Umfallen/Umsacken ist zweimal passiert. Was nicht ungewöhnlich ist.

Insgesamt bin ich froh, dies alles körperlich zu können! Und es auch gerne zu tun. Mir behagt Ertüchtigung.
Schönen Gruß hiermit an Flummi und Seniorenleichtathletik.

Die hereingeschaffte Menge reicht jetzt wieder eine Weile. Meine Partnerin gibt Kurse, somit werden die Massen auch wiederum nicht allzulange halten.

 

 

 

23 thoughts on “Ton macht Arbeit!

  1. Das war ja mal wirklich ein volles Fitneßprogramm. Alle Achtung! Da würden meine Knie streiken, ist bei mir nicht mehr möglich. Aber dass dir das auch noch Spaß gemacht hat, kann ich gut nachvollziehen. Da hat man hinterher einfach das gute Gefühl, etwas geleistet zu haben. 👍

    1. Mein Knie streikt nicht, auch nicht meine Hüfte. Wieso und warum, weiß ich nicht.
      Nur müde bin ich! Zwei Abende Jazz und zwei Tage “Hantel bewegen” – jetzt braucht es erstmal Ruhe 🙂

      1. Rechtschaffen müde! Das ist eine angenehme Müdigkeit.
        Habe vergessen noch zu erwähnen, dass ja bei dieser Menge Material in den nächsten Monaten keine Langeweile auftreten dürfte. Vergiss den alten Job, stürz dich in die Arbeit und das Vergnügen! 🙂

  2. Das hört sich nach getaner und bevorstehender Arbeit an. Frohes Gelingen!
    Ich denke immer wieder darüber nach, ha ha!, mir einen Assistenten zuzulegen. Schön sind solche Gedankenspiele, wenn man schleppt, stapelt, sortiert, wegräumt, umräumt, dokumentiert und und und…
    Liebe Grüße

    1. …so wie bei Richter!
      Giacometti hatte auch einen Assistenten, wie jüngst im Film bekundet.
      Gut zu spüren auch, was alles dazugehört zum Kunst(handwerk). Man möchte gerne mit dem Finger schnippen, aber so geht die Chause nu mal nicht 🙂

  3. Oh ja, das stelle ich mir anstrengend vor. Aber was tut man nicht alles für seine Leidenschaften und kreativen Passionen!
    An Material wird es in nächster Zeit also nicht mangeln – an Ideen sicher auch nicht…
    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  4. Wow, das ist ja mal sinnvolles Krafttraining! Die Neigung zum Umsacken ist ja noch mal eine erschwerende Komponente, die man beim Eisen nicht hat. Wenn Du das sogar gerne gemacht hast, es Dir behagt hat, bringst Du auch eine gute Fitness mit, sonst macht das nämlich ganz schnell keinen Spaß mehr; so vermute ich jedenfalls.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

w

Connecting to %s