Category: Keramik

2014er Arbeit überarbeitet

Meine erste Doppelwandgefäss-Arbeit mit schräg eingelegter Schale von 2014

P1050679(2)

Durchmesser 22 cm

Die Glasur war mir damals nicht völlig gelungen, deshalb glasierte ich es dieser Tage neu:

Der Aufwand hat sich gelohnt, Glasur passt!

Ausgehend von dieser Arbeit habe ich in den Jahren nach 2014 vielleicht noch weitere 9 Variationen angefertigt.
Teils um einiges grösser (bis zu 43 cm Durchmesser) und dann auch mit zwei oder drei (!) Innenschalen statt einer – und sogar invers, also die zweite Schale um 180 Grad gedreht.

Das Thema war für mich ,wie meist, nach 1, 2 Arbeiten ausgereizt, meine Frau wollte aber mehr.
Das Argument, daß das, was man technisch gut bewältigt, in Variationen weiter treiben sollte, zog bei mir zunächst kaum.
Serien mochte ich nicht.

Aber im Prinzip hatte sie recht, man sollte alle Möglichkeiten ausloten.
Vielleicht fällt mir zum Ende von 2021 oder im Frühjahr 2022 eine neue Variation ein.

Der blaue Ring

Er steht auf magische Weise aufrecht.

Glasur Tiefblau

Jetzt wo ich mein Objekt so sehe, erinnere ich mich plötzlich an

LA BOLDRIA
Volterra, Italy

Nichts Neues gibt es unter der Sonne!
( Auch diese Weisheit ist natürlich nicht neu )

Neuverwertungen

U.a. durch Verwendung von Paperclay hatte ich aus dem Schaden zwei Objekte gemacht.
Not macht erfinderisch.



Nun sind beide so entstandenen Teil-Objekte gebrannt.

Ich zeige nur das Grössere von ihnen (der Einzelkasten ist wie gewohnt gut geworden):

Krumm und schief zwar, aber ich liebe es trotzdem.
Verschiedene Stützelemente des Ausgangsstücks waren eben nicht mehr da und so neigten sich die “Hängekästen” fast nach Belieben. 🙂

Solche Sachen, das Flicken von Schäden, hatte ich in der letzten Zeit häufiger.

Allmählich werde ich zum Neuverwerter von beschädigter Keramik. 🙂

Könnte man doch auch sonst so machen, nicht immer alles wegwerfen. Demnächst mache ich Skulpturen aus Hartplastik, da stünde mir der Sinn danach.