
Ich nehme an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 14. Ausgabe.
Eines ihrer vier Impulse dieser 14. Ausgabe ist oben zu sehen.
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Gestern war eine Freundin zu Besuch.
Sie klagte über die fotografischen Ergebnisse der letzten Zeit. Sie war offensichtlich mit ihrer Kamera nicht mehr zufrieden.
Weiter fragte ich nicht nach. Kann durchaus sein, daß es auch noch andere Gründe gab.
Mir fiel im Zuge dieser Bemerkung das Stichwort “Inneres Feuer” ein. Darüber hatte ich auch in letzter Zeit mal sinniert.
Ein gutes Ergebnis bei jedweder Art von kreativer Arbeit kann es eigentlich nur geben, wenn ein Feuer dahinter steht.
Etwa bei manchen Schachpartien, die ich angesichtig werde, ist das zu spüren. Ohne einen Spirit, einen ordentlichen Schaffenswillen wären sie so nie entstanden.
Ebenso wird es bei der Literatur sein. Kann man ein gutes Buch schreiben ohne die Magie besonderer Eingebung?
In der Kunst auch so. Es gibt den Film “New Yorker Geschichten” , in dem ein Künstler (gespielt von Nick Nolte) ratlos vor einer großen Leinwand steht. Als expressionistischer Maler braucht er einen Schub. Den holt er sich unbewusst, in dem er sich von einer jungen Freundin düpieren lässt.
Vielleicht hat jeder, der hier mitliest, Werke von sich, bei denen er sich fragt, wie sie eigentlich entstanden sind? Gleichsam von jemandem, der viel mehr Kraft, Energie und Eingebung hatte und doch derselbe ist?!
Man findet womöglich in alten Büchern Notizen von sich, die einen gleichsam überfordern. “Habe ich das tatsächlich geschrieben?”.






