
Bei TV-Talks gelingt mir das Zuhören besser, wenn ich dabei zeichne.
Gleichzeitig schule ich meine Hand für das Zeichnen in der Gruppe, etwas, was ich ja seit mehr als 2 Monaten wieder wöchentlich pflege.
Category: Keramik

Bei TV-Talks gelingt mir das Zuhören besser, wenn ich dabei zeichne.
Gleichzeitig schule ich meine Hand für das Zeichnen in der Gruppe, etwas, was ich ja seit mehr als 2 Monaten wieder wöchentlich pflege.

Diese Vase mit verschnörkeltem schaufelartigem Stand hatte ich recht aufwändig gebaut gehabt.
Durch einen Sturm fiel sie um. Sie war gegen so etwas nicht vernünftig gesichert.
Ich klebte sie mit einem Zweikomponentenkleber für Keramik und versah sie an den “Schaufeln” mit silbriger Kaltglasur.
“Zum Wegwerfen zu schade”, hatte ich mir gedacht.

Dieses Werk schätze ich sehr. Es ist aus hohlen kieselsteinartigen Formen aufgebaut .
Exakt 10 sind es, alle einzeln hergestellt und keramisch verbunden..
Auch das sollte ich mal wiederholen, wenn auch der Aufwand nicht ohne ist.
Ich ordnete unlängst einige meiner Keramiken neu.
Hier einige, die ich an der Häuserwand platzierte.

Irrgärten

Eines an ein Apothekensymbol erinnerndes und eines aus einem Möbiusband geschaffenes Werk.

Ein Sammelsirium an Objekten, das die gleiche oder ähnliche Glasur eint.

Ich ordnete heute einiger meiner Keramiken neu. Daß ich so viel geschaffen hatte, war mir nicht bewusst. Und manches ist noch nicht vernünftig im Garten zugeordnet. Vor allem Kleinplastiken, deren sinnvolle und gelingende Präsentation für mich nicht einfach ist. Ich mache mir schlicht wenig Mühe.
Für ein Keramikobjekt muss man wohl mindestens 4 Dinge bedenken, denke ich gerade:
Wozu, warum?!
Wie setze ich meine Idee technisch um?
Kann das Objekt nach Fertigstellung transportiert werden?
Hat es mögliche Schwachstellen?
Welche Glasur kommt in Frage, vielleicht auch angetrieben dadurch, mit was das Stück zusammenstehen soll.
We soll es präsentiert werden, wo soll es stehen?
Usw.
Oft habe ich einfach so vor mich hingewerkelt, ohne mir diese Fragen zu eigen zu machen.
Oft gab es so technische Probleme, die ich nicht bedacht hatte. Dann machte ich aus der Anfangsidee manchmal etwas anderes.
Dennoch waren vielleicht nur 10 – 15 % der Arbeiten vergebliche Liebesmüh bzw. Durchschnittsware. Durchschnitt vielleicht doch mehr, ehrlicherweise, aber darum geht es nicht.