Category: Fotografie

Lun Tuchnowski: Pi

Auf dem Gelände des Carmen Würth-Museums sties ich auf eine weitere Groß-Plastik, die mich gefangennahm:

Von Lun Tuchnowski :

Die Plastik ist 2,50 m hoch.

HJ Schlichting hatte ja unlängst, am 14.3. einen Beitrag zu Pi gepostet, hier.
Er macht das an diesem speziellen Tag schon länger.

*

Ich mag ja seit jeher konkrete Arbeiten.
Also ging ich um die Arbeit geflissentlich herum und begutachtete sie im Detail:

Zwei Ringe halten einen grösseren Ring.
Der große Ring ist, wie sich zeigt, gar nicht geschlossen.

Die Passgenauigkeit der Teile ist verblüffend.

Natürlich interessiert auch die Patina.

Als Keramiker denkt man natürlich instantan darüber nach, so etwas Ähnliches auch keramisch zu bewerkstelligen, doch Ton lebt und die Technik, da sehr präzise zu arbeiten, kenne ich nicht, wenn auch es manche gibt, die genau das auch versuchen.
Meine einzige “mathematisch-keramische” Arbeit war mal die Kusszahl, die ich in 2 Grössenordnungen versuchte und mit deren Ergebnis ich ganz zufrieden bin.

Aufreger, Aufräumen und Wiedersehen

In den letzten Tagen galt die Aufmerksamkeit meinem Garten und Hof.

Neuanordnen der Keramik, Pflanzen von Wildblumen.

Ein früherer Arbeitskollege kam zufällig vorbei: Ich gealtert, er gealtert. Ich lud ihn zur Besichtigung meiner Keramik ein. Seine Frau lehnte mit den Worten ab: ” Wir haben genug solchen Zeugs im Garten”.

In der Region ist ein Missbrauchsthema wieder hoch gekocht. Die Kirche bekommt keine Ruh.

Es soll der letzte Tag mit Sonnenschein erstmal gewesen sein.
Ich fotografierte immer mal zwischendurch.

Zu zweit ist es doch am Schönsten.
Wolli am Immergrün
Aber er kann auch anders…

Kunst am Baum

Gestern sprach ich von Arbeiten von JPS (Jamie Paul Scanlon) in einem Industriegelände.

Ein wenig kam ich in Berührung mit weiteren Arbeiten von ihm im “Oberen Buchental” nahe Steinfeld in Main-Spessart.

Unverhoffter Schmetterling entlang des Wegs.
Auch das scheint eine Arbeit von ihm zu sein. Verwittert.

Das erinnert mich an eine Serie im TV vor 20/30 Jahren über zeitgenössische Kunst. Jemand erstellte eine Skulptur aus Salz und überlies sie auf einem Platz im Wald dem Rotwild.

Wasser ist vergänglich. An einem Bach “lauschte” ich mit meiner Kamera den Wechselspielen im Moment.

Impressionen des gestrigen Tages

Buschwindröschen
Ein ganzes Feld davon auf einem lichten Waldweg
Zwei Rapsglanzkäfer auf Scharbockskraut
Erster Wollschweber für mich. Werner von “Vogelknipser” hat ihn schon vor Tagen abgelichtet.
Arbeit von JPS (Jamie Paul Scanlon) in einem Industriegelände – abends zufällig gefunden.
Dieser Künstler interessiert mich. Er hat sich in Main-Spessart niedergelassen und in Lohr und Steinfeld spannende Arbeiten hinterlassen.