Empis livida ist eine auffallend hell gefärbte Tanzfliege. Sie leben sowohl räuberisch von anderen Insekten als auch von Nektar.
Man findet sie meist häufig in der Nähe von feuchten Wäldern oder auch Gewässern. Tanzfliegen sind an dem langen, herausstehenden Saugrüssel leicht kenntlich.
Der deutsche Name Tanzfliegen ist auf das Schwarmverhalten der weiblichen Tiere zurückzuführen. Männliche Tiere bieten ein Brautgeschenk in Form eines erbeuteten Insekts an. Dies dient auch der eigenen Sicherheit, denn es kommt auch schon einmal zu Kannibalismus.
Beidseitiges Reinigen der Augen, kein HändehochDa sitzt es nun und denkt vor sich hin.
Dieses Tierchen sah ich im Garten. Eine Wiese gegenüber.
Wieder steht für zwei Wochen Christianes Aufruf für eine Etüde an.
Ich nehme daran teil.
In max 300 Wörtern kann man eine kleine Geschichte, ein Essay, ein Gedicht, ein Was-auch-immer schreiben, die drei vorgegebene Worte enthalten müssen. Anja mit ihrem Blog Annuschkas Northern Star gab diese drei vor:
Yachtclub besenrein abspecken.
*
“Wir müssen weniger werden, Heinz!”
“Was meinst Du denn damit, Horst?!”
“Wir haben ein Problem mit unserem Yachtclub. Unlängst trat Dr. Hartlaibbrot aus unserem Club aus. Als ich ihn fragte, meinte er, daß zuviele im Club seien. Er fühle sich da nicht mehr wohl.”
“Horst, das stimmt schon, wir haben viele Mitglieder”.
“Das allein ist es nicht, Heinz. Dr. Hartlaibbrot möchte unter sich sein. Nicht mehr die richtigen Leute”.
“Aber wie willst Du denn da reduzieren, wie abspecken?”
“Tja, das ist die Crux!”
“In unserem Club sind auch viele, die keine Yacht besitzen. Dr. Drunkenbot z.b. Der hat schon lange keine mehr. Ich weiß nicht, wieso er sich fast jeden Tag an unserem Yachthafen rumtreibt?”
“Tja, Heinz, Peter Drunkenbot ist schon lange alleine. “
“Ist halt so. Es sind auch Nichtakademiker bei uns, z.b. Franz vom hiesigen Feinschmeckerrestaurant. Wozu braucht der eine Yacht?”
“Ja, Heinz, alles sehr heterogen. Aber unser Name verpflichtet! Wir müssen wieder einen Club darstellen, der Leute wie Dr. Hartlaibbrot ein gutes Zuhause bietet. Es gibt genug andere auf seiner Ebene, die unmutig zu sein scheinen. Denen müssen wir signalisieren, daß wir eine Veränderung anstreben. Da brauchen wir ein schlüssiges Konzept! Besenrein muss das Konzept sozusagen sein, unangreifbar. Der Übergang muss ruhig und geordnet vor sich gehen!”
Wieder steht für zwei Wochen Christianes Aufruf für eine Etüde an.
Ich nehme daran teil.
In max 300 Wörtern kann man eine kleine Geschichte, ein Essay, ein Gedicht, ein Was-auch-immer schreiben, die drei vorgegebene Worte enthalten müssen. Anja mit ihrem Blog Annuschkas Northern Star gab diese drei vor:
Yachtclub besenrein abspecken.
*
“Wir müssen weniger werden!”
“Was meinst Du denn damit, Horst?!” Heinz blies den Rauch einer von Horst gestifteten Zigarre nach rechts weg.
“Na, das Überflüssige beseitigen, die Dinge, die wir nicht wirklich brauchen, Heinz!”
“Und was wäre das bei Dir?”
“Z.b. zum Yachtclub gehen und mein Boot abmelden”.
“Ok, bei mir wäre primär dran, erstmal abzuspecken. Weiss nur nicht recht wie!”
“Heinz, da hätte ich eine Idee: Du kannst auf mein Boot gehen, nimmst spartanisch Essen für 4 Wochen mit. Bleibst im Hafen und verlässt das Boot erst am Schluss wieder und zwar besenrein, mehr musst Du nicht machen”.
“Das hört sich gut an, prächtige Idee, Horst! Aber… dann kannst Du dein Boot ja noch nicht abstossen!”.
“Heinz, da habe ich doch gleich die nächsten Ideen: Meinen Porsche verkaufen. Nicht mehr auf die Malediven und wieder essen gehen beim Schorsch unten.”
“Horst, du wirst doch nicht deinen Stil verraten, den hast du dir doch schwer erarbeitet. Ganz so krass wäre ich nicht. Freiwillig Jägerschnitzel essen und dumbes Bier trinken?”
“Also mach mal halblang! So abrupt würde ich das auch nicht machen. Ganz kommod nach und nach. Zigarren bestelle ich jetzt nur noch einmal, dann ist damit klar Schluss…warte nur ab!”