
Die gemeine Goldwespe auf dem Laufsteg, sprich einer ihr gemäßen Gartenkeramik.
Neben ihrer sonstigen Tätigkeit hat sie also auch Sinn für Farben.
Author: kopfundgestalt

Die gemeine Goldwespe auf dem Laufsteg, sprich einer ihr gemäßen Gartenkeramik.
Neben ihrer sonstigen Tätigkeit hat sie also auch Sinn für Farben.

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte, im Beitragsbild zu sehen und diesmal von Christiane darselbst ausgewählt, müssen in einem Text mit max. 300 Worten zwingend verwendet werden. Das ist das Besondere daran.
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Man sagt, daß bestimmte Eigenschaften des Menschen sehr früh angelegt sind. Seine persönlichen Stellschrauben. Das “Früh” kann ein recht frühes sein. Sehr früh sogar. Schon im vorgeburtlichen Stadium und durch die Geburt selbst.
Ludwig Janus Buch “Wie die Seele entsteht” war vor mehr als 20 Jahren ein Eyeopener für mich.
Vor dieser Zeit las ich auch über psychotherapeutische Interventionen im Alltag. An den Autor selbst kann ich mich nicht mehr erinnern.
Jedenfalls war dieser der Meinung, daß bestimmte Einwirkungen und wenn es auch nur kurze, zufällige waren, einem Kind behilflich sein können, seine Sicht auf sich und die Welt zu ändern.
Die Macht des Wortes, die Macht der Geste.
Ein leutseliger Mensch musste es sein, einer mit klarem Gespür, der merkte, daß eine bestimmte Einwirkung genau jetzt dem kleinen Erdenmenschen hilfreich sein konnte. Einer, der stehenblieb und punktgenau die Resourcen des Kleinen aktivierte. Und das alles ohne Gewinn für sich selbst ausser des Spürens der eigenen Befähigung.
Kann man solch eine Achtsamkeit integrieren? Wünschenswert wäre so etwas schon, denn gerade “von aussen” kann ein entscheidender therapeutischer Impuls ausgehen. Einer, der auch später rückerinnert werden kann. Einer, der positiv bleibt.

Auch eine normale Honigbiene gelbbindige Furchenbiene (Almuth von Pflanzwas) lohnt sich, fotografiert zu werden. Auf einer Steinbrechblüte.

Die Igelfliege ist wieder da!! Der mächtige Brummer ist mir dieses Wochenende erstmals wieder begegnet.

Die männliche gemeine Langbauchschwebfliege, sehr klein.

Nicht so leicht zu erwischen: Die Braune Tageule

Eines von drei Fotos, die mir diese Blutwespe gönnte. Sphecodes gibbus.

Dieser Käfer schaut wohl nach Weibchen aus: Der schwarze Rauhhaarschnellkäfer.

Der zottige Bienenkäfer, auf Steinbrech.

Diese Blutzikade war kaum im Grün zu entdecken.

Miniwanze

Kleiner Wollschweber. Der trinkt auf der Steinbrechblüte, aber auch an anderen Blüten. Als Bestäuber wohl so kaum zu gebrauchen 😉
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Neun tolle Typen, es hat sich gelohnt, eine Wiese nahebei MEHRFACH abzuschreiten.
Auf einer Stange im Garten habe ich meine kleinsten Köpfchen aufgereiht.
Meine Frau findet diese gelungener als meine “Quadratköpfe”, die ich sonst ab und an hier zeigte.

















Es sind etwa 20 Köpfchen auf der Gartenstange aufgereiht.
Ein Ungefähres der Gesichtsbildung sagt mir am meisten zu. Zwar habe ich auch schon realistische Köpfe geformt, aber das betrachte ich als wenig erspriesslich, auch wenn das Kopieren von Gesichtszügen durchaus ordentliche Arbeit ist.
Diese Köpfchen sind gerne aus Tonresten entstanden. So hatte ich oft bei grösseren Tonarbeiten Restmaterial übrig, das ich dann in spielerischer Manier zweitverarbeitet hatte, zum Ausklang eines meist langen Abends.
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