
Eine recht große Arbeit, wohl vor 5 Jahren entstanden.
Daß sie im Anfang aus einem verdrehten Band entstanden ist, ist nicht mehr zu erkennen.
Im Moment arbeite ich wieder etwas mehr in der Werkstatt.
Die Hoffnung ist, daß ich wieder grössere Werke fertige.
Meinen Gorillawächter im Garten etwa hatte ich seinerzeit an zwei aufeinander folgenden Tagen gefertigt und den Schlusspunkt nachts um drei gesetzt.
Arbeiten mit Ton sind wohl fast aus der Zeit gefallen.
Es ist ein langsames Tun. Die Resultate werden nach zweimaligem Brand erst viele Wochen später sichtbar.
Aber dennoch sagt mir plastisches Arbeiten generell zu.

Schön die Glasur und es sieht in der Tat sehr muschelig aus. Das “Band” kann man noch erahnen, wenn man an deine anderen Arbeiten denkt. Mit der Hand zu arbeiten, mit Muße, ist doch wunderbar! Das erdet 🙂
In letzter Zeit kaum mehr, weil mir die Zeit zu fehlen scheint. Es wäre vonnöten, sich dem wieder zu ergeben. 😉
Unbedingt!
Kreative Arbeit mit Muße- und Lusteffekt sollte man, wenn man kann, unabhängig von modischen Strömungen und dem Urteil anderer verfolgen. Das tust du und das ist gut so.
Joachim, ich habe auch “hässliche Stücke”, die stelle ich nicht aus. Ich will zu diesen Sachen kein Statement abgeben.
Aber ist das nicht typisch für künstlerisches Handeln (Ja, ich weiß, das hörst du nicht gern.) Wenn alles nach den eigenen Vorstellungen gelänge, würde der Ansporn nach Besserem doch zum Erliegen kommen.
Es sind ja gelungene Stücke, so wollte ich sie ja.
Faszinierend! Es wirkt so einfach , hat aber viele spannende Details! Ich freu mich auf mehr! Herzlich, Petra
Danke Dir Petra! Ich hoffe auch auf mehr, die Zukunft wirds weisen 🙂
Künstlerische Arbeiten mit Ton können so faszinierend sein, wie dieses im Grunde einfache aber ganz toll fantasievoll umgesetzte muschelige Skulptur, Gerhard und man vergisst oftmals auch die Zeit dabei was ich nur bestätigen kann. 😀
Liebe Grüße von Hanne
Das war oft Freitag abend, nach einer Arbeitswoche, wunderbar..trotz Müdigkeit noch etwas in Ton anfertigen, dazu Musik und ein/zwei Gläser Wein 😉
Sehr harmonisch und in sich gekehrt, Gerhard. Das Band erkennt man wohl noch – bei deinen Arbeiten liegt der Gedanke an Möbius oft nahe.
Gestern habe ich meinen Eierkopf (egg on egg) glasiert. Den hatte ich so umgesetzt wie gedacht. Um damit jetzt zu deinem jetzigen Post überzuleiten.
😀
Diese möbiusgeschichte hier kann auch schiefgehen, wenn man den Ursprung, das möbiusband ausser Acht lässt . Dann wird das ganze nur zu einer Art Klumpen
Das gute an Ton ist ja, dass man Zeit hat, an dem Klumpen weiter oder neu zu arbeiten.
Das ist richtig 🙂
Das ist sehr schön.
Das freut mich.
Das “muschelige” Werk ist ungewöhnlich, spannend und gleichzeitig in sich ruhend. Das gefällt mir sehr.
Lieben Montagsgruss,
Brigitte
Danke Brigitte, dann hat es seinen Zweck erfüllt.
Freude am Schaffen ist deine Devise, lieber Gerhard.Klasse Arbeit!
Danke dir, Peter!