Month: January 2022

Neue Masche in der Mache

Einige meiner Blauköpfe im Garten.

Fünf davon hatte ich unlängst verschenkt.

Das war Anlass, wieder welche zu machen, aber in etwas anderer Aufmachung:

Etwas länger…
…etwas fröhlicher
…tolldreistfröhlich
…ins sich ruhend
Der letzte der 5, die ich hier mal zeige…
insgesamt waren es 10 an der Zahl.

Es ist eine willkommene Gelegenheit, nach viel Beschäftigung am PC wieder etwas mit den Händen zu machen.

Auf eine Karte…

Schaut, was diese hübsche Marienkäferlarve mir einst empfahl, als sie über mein Büchlein wanderte!


Was will sie mir sagen, was soll ich 2022 tun?

Rastlos unterwegs über Stock und Stein, um mir Tipps zu geben

Nein, Riskantes liegt mir nicht, da gehe ich nicht mit. Sorry, meine herzallerliebste Larve!

***

Eine Bekannte, etwa 62, will endlich Englisch lernen.
Ich … will mehr lesen als 2019 oder 2021.

Was wollt ihr 2022 ändern? Habt ihr Vorsätze oder lebt ihr ohne Vorsätze oder Absichten?

Letzthin erwähnte Wildgans den Begriff “dünnhäutig“.
Das bin ich wohl nachwievor, wennauch ich in bestimmten Situationen, gelassener geworden bin.

Der Grund für meine Dünnhäutigkeit?!
Ich brachte als Kind und junger (jüngerer) Mensch wenig auf die Reihe, was kommentiert wurde.
Dünnhäutig brauche ich jetzt nicht mehr zu sein, ein jeder ist seinen Weg gegangen und meiner war eben meiner.

Sei’s drum!

Kraut und Rüben

Fröhlich lockt Christianes neuer Etüdenaufruf.

Die Wörter für die Textwochen 01/02 des Jahres 2022 stiftete Ludwig Zeidler. Sie lauten:

Hoffnungsschimmer
unverzeihlich
nähen.

und sind in einen max. 300 Wörter umfassenden Text einzubringen.

Wie ein Fisch im Wasser…

*


Erna hat schon wieder eine 5-Minuten-Schachpartie gegen Horst, ihren Spielkameraden verloren. Durch Zeitüberschreitung.
Bitter beklagte sie sich bei ihrem Opi:
„Opi, ich stand die ganze Zeit besser und dann gewinnt der Horst nur, weil ich keine Zeit mehr auf der Uhr hatte. Der hatte nix gezeigt, so was von nix…grrh.“

Opi lächelte, nahm Erna zur Seite und deutete auf die Nähmaschine der Omi.

„Schau, du musst einfach ziehen wie die da arbeitet. Kontinuierlich, Zug nach Zug, so wie diese Maschine näht“.

„Aber dann mache ich ja Fehler, Opi, wenn alles so schnell geht“.

Unverzeihliche Fehler wirst Du schon nicht machen und wenn, dann gibt es doch eine nächste Partie, Erna“.

„Aber ich mache nicht gerne Fehler, Opi!“.

„Erna! Und was denkt denn Horst? Sobald er einen Hoffnungsschimmer hat und merkt, daß Du keine Zeit mehr hast, wirft er Dir weitere Brotkrumen hin, dass Du noch mehr Zeit verbrauchst. Die Stellung interessiert ihn dann schon lange nicht mehr, Hauptsache 1:0 durch deine Zeitüberschreitung, weil die 5 Minuten rum sind“.

Erna stutzt.

„Wähle einen Mittelweg, Erna, hab beides im Auge, deine Zeit und das Brett. Keiner sieht Dich schief an, wenn Du mal Kraut und Rüben spielst. Aber lass Horst mit seinem Schnell-schnell nicht so einfach durchkommen.“

Bücherratte sein

Notizbuch-Kritzelei aus vergangenen Tagen

*

Heute Morgen ging ich an einer kleinen Bibliothek vorbei, in der ich einige meiner “jüngst” gelesenen Bücher, meist Sachbücher, abzustellen pflege. Ich habe mindestens drei solcher Orte.

Nun das: Die Titel dort sagten mir z. Teil nichts. Aber ich hatte sie doch die letzten wohl 5 – 7 Jahre (?!) in der Hand gehabt!

Entweder ging das meiste des Inhalts davon den Bach runter oder die Buchrücken haben keine rechte Verbindung zum Inhalt!

Seltsam das.

Jedenfalls bekommt so mein Vorsatz (nein: Absicht), 2022 mehr zu lesen als 2021, einen kleinen Riss.

Ach… ich lasse mich nicht beirren!!
Gelesen wird, gelesen! Jetzt erst recht! Das kommt mir nicht in die Tüte, dass ich diese Absicht fahren lasse!
Nein, das geht nicht.
Gelesen wird, gelesen!!

Mehr denn je.
Das wäre doch gelacht!