Für das neue Jahr hatte ich mir gewünscht, wieder mehr persönliche Notizen in einer Klade oder in WORD anzufertigen. 2021 hatte ich das in nur karger Weise getan. Es kamen gerade mal 44 Seiten in WORD zustande.
Im Januar 2022 komme ich jetzt auf immerhin fast 17 Seiten. Das sagt natürlich noch nichts über die Qualität dieser biographischen Notizen aus. Ob da Tiefe zu finden ist, kann ich nicht mal sagen. Aber ich bin froh, daß diese Art Gedankennotiz und auch Sammlung an Begebnissen wieder Gewohnheit geworden ist.
Der Waldweg knisterte nur so von trockenem Laub. Horst schritt unverdrossen weiter, bis er an eine ihm bekannte Kreuzung kam. “Helma, links oder rechts?” Sie kannten ja beide Abzweigungen, es war eine Geschmacksfrage, welchen Weg man geht. Zum Auto käme man immer zurück.
“Horst, wir können links gehen. Aber rechts ist es auch schön!”.
„Helma, aber welchen sollen wir wählen”?
“Horst, beide sind schön, ich mag beide”.
“Aber welchen fändest Du heute besonders attraktiv?”
“Horst, ich bin mit allen beiden zufrieden”.
Helma drückte sich wie ein Wackelpudding um die Entscheidung, das würde noch eine Weile so weitergehen, dachte sich Horst – er hatte ja … Erfahrung! EInen Hoffnungsschimmer ließ er diesbezüglich lieber sein.
Also ging Horst einfach schnöderweise nach links und Helma folgte ihm.
Die Wanderung war dann wunderschön gewesen! Eine Pracht! Endlich mal wieder die Lunge ausgepustet! Hach, wie herrlich! Vergessen diese Gretchenfrage von zu Anfang.
Am Auto zurückgekommen, fiel Horst ein, daß sie nur noch etwa 2 Flaschen Rotwein zuhause hatten. Unverzeihlich wäre das, wenn man ganz ohne einen vernünftigen Roten am Abend dastehen würde.
“Helma, sollen wir noch schnell auf dem Rückweg beim Discounter vorbeifahren, Rotwein holen”?
“Horst, wir haben noch etwas zuhause. Du kannst den Roten heute kaufen …oder morgen früh. Ganz wie es dir beliebt”.