Month: December 2021

Nik Bärtsch über seine Lebensphilosophie

Nik Bärtsch durfte ich oft erleben. Zweimal auf der Bühne in Würzburg, dann in Rottenbauer und auch noch in Hamburg.

Zudem montags im Exil in Zürich, dort immer als Livestream.

Hier, in der immer wunderbaren Serie des Schweizer Fernsehens über Kultur, Philosophie und Religion ein Gespräch mit ihm, in dem er über seine Arbeits- und Lebensweise spricht.
Fernöstliche Gedanken und Einstellungen fliessen mit ein.

Er und seine Bandmitglieder haben die Musik als Sprache und Lebensinhalt gewählt, sie arbeiten zeitlebens “an einem Stein”, den sie immerfort bearbeiten, jeden Montag aufs Neue.

Noch nicht Schicht im Schacht!

Am 15.12, regnete es mal nicht in diesen Tagen. Ein Spaziergang bot sich an.
Es war 7 Grad und es schien keine Sonne!

Dennoch gabe auf Lorbeerblättern Leben.

Hier einige der brauchbaren Fotos, Licht war ja nicht viel:

Zartes Leben, aber definitiv da. Und es handelt sich nicht nur um Winterfliegen.
Für mich ist dieses spärliche Leben befriedend.
Es geht immer weiter. Es ist immer da.

Ich stehe an der Lorbeerwand wie vor einem großen Gemälde.

Schütter

Schütteres Haar

Schütterer Wald, schüttere Stimme…

Meine Stimme ist nicht schütter, sondern meist ziemlich laut.

Ich mag meine Stimme nicht, auch wenn sie besonnen daher kommt. Wenn ich Aufzeichnungen von ihr höre, verdriesst mich oft ihr Klang. Zudem meine ich, daß durch die Art des Klangs das Gesagte dümmlich wirkt. Vielleicht ist es in manchen Fällen auch wirklich dümmlich, aber ihr Klang scheint das noch zu verdichten.

Es gibt Leute, deren Gesagtes könnte man sofort drucken. Tut man manchmal auch, es gibt ja (zurecht oder zu unrecht) Interviewbücher.
Ich meine, das bei ihnen rührt nicht nur von Übung im Erwachsenenalter her. Von solchen Leuten fände man wohl auch im Nachlass private Reden oder ähnliches Jahrz e e e hnte zurück, das stimmig wirkt und Gehalt zu haben scheint.

Ich denke…schon als Baby übten sie schon in ihrem “Oh a aah” zukünftige Auftritte, sie waren vorbestimmt dafür, nur wussten sie das selbst nicht und erst recht nicht ihre Eltern. Sie erfüllen dann sozusagen einen genetischen Auftrag … und brachten sich ein in die Welt.

Ich weiss nicht, ob das jetzt dumpf war.
Vielleicht ja, vielleicht nein.

Feuchte

Selbst der Efeu hat im Moment nichts anderes zu bieten wie Feuchte 🙂
Ein Netz der Feuchte…
Auch einzelne Disken sind wasserliebend
Es weihnachtet sehr…
Üppiger Tropfen
Eine Schale Feuchtes…

Es ist wie es ist es ist. 😉