Räuber bei der Arbeit

Im September wurde ich bei meinen fotografischen Recherchen natürlich auch Zeuge von Überfällen im Insektenreich.

Typische Aufnahme einer Hornisse nach Erbeutung einer Fliege. Ein Bein dient immer als Halterung.
Diese Raubfliege hat eine andere Fliege erbeutet
Hier hat die Nymphe einer Spitzbauchwanze die Raupe der Erlenblattwespe erobert.

Eine Hornisse bei der Proviantbesorgung für die Kleinen hatte ich bisher nur drei Mal fotografisch beobachten können.
Meist suchen diese Hornissen endlos, etwa bei der Goldrute, um dann plötzlich nicht mehr gesehen zu werden, was meist bedeutet, daß sie fündig geworden sind.

Die Raubfliege, vermutlich eine Habichtsfliegenart, zeigt dagegen offen, was sie geschafft hat.

Bei der Nymphe der Spitzbauchwanze war ich überrascht. Eine solche Beobachtung machte ich zum ersten Mal.

10 thoughts on “Räuber bei der Arbeit

    1. In der Tat zur Mittagszeit 🙂
      Ich bin da ziemlich unbefangen 🙂
      Heute fotografierte ich ein Spinnenetz mit vielleicht 200 Miniopfern, Winterfliegen, im Bereich 1 – 2 mm.
      Unglaublich und ein Fest für die Spinne, die sich nicht zeigte. Die kann gleich eine Hundertschaft Gäste einladen 🙂
      Für mich fast ein grafisches Vergnügen, dieses gepunktete Netz – für andere wohl ein Graus.

      So ist es ja auch mit Kunst, Ule. Was einige als entsetzlich finden, finden andere grandios.
      Also gab und gibt es “Spaltung” schon lange. 😉

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