Diese weissen Sprengsel (1 mm) sieht man immer wieder mal im Garten.
Immer wieder versuche ich sie zu fotografieren, obwohl sie zu klein sind:


Beim Beerendoktor lese ich:
Erdbeer-Mottenschildlaus (Aleyrodes lonicera)
Einordnung
Aus der Familie der Mottenschildläuse oder der Weißen Fliegen (Aleyrodidae), die
somit zur Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera) gehören, können neben A. lonicera
auch A. proletella und Trialeurodes vaporarium an Erdbeeren auftreten. Aufgrund der
geringen Bedeutung dieser Familie als Erdbeer-Schädling wird hier nur die
erstgenannte Art näher vorgestellt.
Beschreibung
Adulte 1mm lang; grau gesprenkelter, gelber Körper; Flügel weiß mit grauem Fleck auf
den Vorderflügeln; Ei 0,27*0,10mm; länglich, cremeweiß, mit Wachsschicht; Nymphe
schildförmig und flach, oval bis elliptisch; cremeweiß mit Kranz aus Wachsfäden;
Puparium 1,0*0,75mm; gelb; oval, flach; in dichtem Wachsgespinnst.
Lebensweise
Die Überwinterung erfolgt im Freiland meist als Adulte, selten auch als Puparium. Im
Frühjahr und Sommer erfolgt die Eiablage auf der Blattunterseite. Die geschlüpften
Nymphen saugen hier einige Wochen bevor sie sich nach 3 Nymphenstadien
verpuppen. Die geschlüpften Imagines legen nach rund 2 Monaten ebenfalls Eier. Pro
Jahr gibt es mehrere Generationen, die sich stark überschneiden können.
Schaden und Symptome
Die Erdbeer-Mottenschildlaus verursacht wenig oder überhaupt keinen Schaden. Auf
befallenen Stellen der Blätter bleiben wachsartige, weiße Reste zurück.
Diagnose
Die kleinen, mottenähnlichen Insekten, die mit undurchsichtigem, weißem Wachspuder
überdeckt sind, sind einwandfrei bestimmbar.
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Fotos vom 13.09.2021

I’m glad you persevered and made a good photo – it actually is quite pretty! So tiny!! I looked it up and unfortunately, it is considered an invasive pest here in the US. Maybe it isn’t a problem in Europe but it looks like people think it could be a potential problem here. I still like the photos!
Here they are saying that the moth isn’t a problem…at least for berries. ?!
And maybe it won’t be a problem here, either. I think they are just watching it now.
Tatsächlich nur ein Millimeter?
Ich hätte die Schildlaus gar nicht erst wahr genommen, geschweige denn sie Fotografieren können….
Ja, nach “Duden” ein Millimeter. Das ist für mich die Grenze des Darstellbaren 🙂
Das Du die überhaupt wahrgenommen hast… aber ich kenne das, man geht mit dem Adlerblick an den Pflanzen vorbei 🙂
Nur fresse ich diese Tierchen nicht, Birte 😉
Es ist eben immer etwas auf den Blättern los…
Das legt die Frage nahe, wie groß bzw. klein das kleinste Insekt (das den Namen verdient) ist. Letztlich kommen ja aufgrund der Flächen-Volumenrelation Begrenzungen ins Spiel (z.B. die Zähigkeit der Luft), die mit einem Insektenleib nicht mehr zu überwinden sind.
Meines Wissens ist weltweit die Grenze bei wildbienen etwa ein halber mm.
Ab da patteln sie mehr in der Luft, “die Flügel” sehen da auch anders aus.
So süss, dieser kleine puderweisse “Schädling”.
Ich hatte noch nicht das Vergnügen, ihn so gross zu sehen.
Danke und lieben Gruss,
Brigitte
Besser kriegt man ihn wohl nur mit Stativ und Zusatzlinsen, doch ob er einem die Zeit lässt? Wohl eher nicht 😀
Danke! Es ist wirklich beeindruckend, wie scharf du die nur 1 mm kleine Mottenschildlaus aufnehmen konntest. Die meisten Leute gehen an der Laus vorbei, ohne sie zu bemerken.
Danke Peter.
Man sieht sie manchmal herumflimmern, bevor sie sich setzt.