Den japanischen Elektronik-Produzenten Susumu Yokota kenne ich schon länger.
Seinen Longplayer “Grinning cat” möchte ich anhand eines Songs vorstellen.
Sehr eingängig, kraftvoll, intelligent.
Auf der Suche nach weiterem Material erfuhr ich, daß der sehr umtriebige Künstler leider 2015 verstorben ist. Er wurde nur 54 Jahre alt. Und hinterlies eine erkleckliche Anzahl toller Alben.
I have known the Japanese electronics producer Susumu Yokota for a long time.
I would like to present his longplayer “Grinning cat” using a song.
Very catchy, powerful, intelligent.
Looking for further material, I learned that the very busy artist unfortunately died in 2015. He was only 54 years old. And left an impressive number of great albums.

Spannendes Werk eines Musikers, den ich noch überhaupt nicht kannte. Sehr kreatives Zusammenspiel ganz unterschiedlicher Elemente. Was mich besonders freut: die verwendeten Klänge sind allesamt von schöner Klangqualität.
Aus meiner etwas spröden Erfahrung heraus verwenden manche japanische Peoduzenten Klänge aus europäischem Kulturgut. So etwa auch der von mir geschätze Kashiwa Taisuke.
Bei “Bandcamp” findet man immerhin 22 Alben von Susumu Yokota (die man dort auch zu menschenfreundlichen Preisen erwerben kann). Ich habe mir weitere Stücke aus dem “Grinning Cat” Album angehört. Erfreulich variationsreich – und er verwendet eine unglaubliche Fülle an Klängen, wobei sich durchwegs ein ausgewogenes Klangbild ergibt. Bei der Flying Cat gibt es auch eine schöne Kontrabass-Sequenz, die durchaus von einer Jazz-Aufnahme stammen könnte. Aber solche Samples werden nicht einfach “verwurstet,” sondern sehr kreativ zu originellen Klangkunstwerken verarbeitet.
Schön, dass du dich umgeschaut hast.
Ich hatte mir heute z.b. eine Zusammenarbeit mit rothko (?!) von 2005 kurz angehört.
Ich denke, alle Sachen von susumu haben Qualität.
Das Stück fand ich auf Anhieb so ansprechend, dass ich mich da etwas ausgiebiger umhören wollte. 🙂
Ja, es gibt sogar mehrere Produktionen gemeinsam mit Rothko.
Inzwischen habe ich in einige andere Alben reingehört. Die kreative Bandbreite und die ausgesprochen sorgfältige klangliche Gestaltung scheinen bei ihm durchaus ein Markenzeichen zu sein.
Das ist tatsächlich so.
Ich besitze etwa 7 Alben. Ursprünglich nur 2, da ich nach meinem alten Konzept nichts mehr kaufen wollte, wenn der Künstler keine weiteren Alben rausbringt/rausbringen kann. Aber bei ihm ist es ja so, dass selbst “altes” Material ordentlich Frische hat.
Musik bewegt die Gefühle und sie tut so gut.🙂👍🌹
Das tut sie, Michael 🙂
Die Arie aus” Peer Guint” , glaube ich, ist hier verarbeitet worden.
Ja, Sie gaben recht, Frau Benseler!
Peer Gynt Suite, No 1, Op. 46: II. Death of Aase
Herzlichen Dank!
🌈⛅🌞 Ich liebe diese Musik. Peer Gynt, ja.
schön, kannte ich nicht, übrigens, sollte nicht jeder Tag auch Muttertag sein, was sagst du dazu, Klaus
Nicht jeder, abereinmal im Monat würde reichen 🙂
stimmt
Gell?
Tolles Stück.
Das freut mich, Rabirius.
Bisher war ichimmer etwas scheu, Musik vorzustellen.
“The everyday life with cats is like a fairytale,” hat Yokota über den Hintergrund seiner Komposition geäussert und es ist ein phantasieanregendes Stück, dass selbst mir, die keine Katze hat, einige bewegte Katzenbilder vor Augen führt. Eine schöne Bereicherung des Sonntagmorgens. 🙂
Das freut mich, denn Zustimmung zu einer vorgestellten Musik ist selten.
Auch ich habe keine Katze, hatte nur mal als Jugendlicher einen Hund. Lebe also tierlos, wenn man von den Insekten absieht 🙂
Man muss ja nicht immer alles “haben”, um bestimmte Beobachtungen positiv zu erinnern. 🙂
Jan Sibelius?
Das kann sein.
Ja, wie heißt denn die berühmte Melodie?
Er verarbeite hier ein Motiv eines bekannten finnischen Komponisten ( fällt mir gerade nicht ein)
Ah, interessant!
Was Finnisches habe ich darin bisher nicht entdeckt. Aber ein Motiv aus Wagners “Lohengrin” geistert durch das ganze Stück. In dieser Aufnahme ab 0:57 gut zu erkennen:
Danke!
Gerne. 🙂
Das klingt plausibel.
Dank Dir, Random! 🙂
🎶🙂🎶