9 thoughts on “Band

    1. Bei Papierarbeiten habe ich jüngst das Möbiusband auch verwendet.
      Zu Mathematik habe ich ein ambivalentes Verhältnis, aus biographischen Gründen. Mir gefällt der Gedanke, der auch jüngst zu manchem Sachbuch geführt hat, daß alles Mathematik sei. Ich mag Wissenschaften, unbestritten.
      Ich hatte hier mal den Mathematiker und Künstler Fomenko angeführt, finde den Artikel aber nicht mehr. Mich hatte gereizt, daß er sowohl Wissenschaftler als auch Künstler war.

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  1. Eines der wichtigsten Bücher, die ich glaube, je in meinem Leben gelesen zu haben ist von Douglas R. Hofstadter mit dem Titel “Gödel, Escher, Bach – ein Endloses Geflochtenes Band”. Und natürlich kommt darin auch der faszinierende Möbiusstreifen vor.
    Ein ganz tolles Buch, mühsam zu lesen, aber es lohnt sich wirklich!

    Ich zitiere einmal den Klappentext der Ausgabe von 1979:
    “Allzu selten begegnen wir einem Werk, das uns buchstäblich neue Welten eröffnet, das durch die Tiefe seines Wissens, durch die Schönheit und spielerische Kreativität seines Stils besticht, dem es vor allem gelingt, höchst disparate und bislang unverknüpfte Perspektiven und Wissensgebiete miteinander zu verbinden und verständlich zu machen. Gödel, Escher Bach ist solch ein Buch.
    Ein brillanter junger Computer-Wissenschaftler benutzt amüsante, paradox-surreale Dialoge, die Bilder Eschers, die Musik Bachs und ebenso eine Fülle von Ideen aus unterschiedlichen Gebieten wie Logik, Biologie, Psychologie, Physik, Zen-Buddhismus, Mathematik oder auch Neurologie, um eines der größten Geheimnisse der modernen Wissenschaft zu illuminiere: unsere offensichtliche Unfähigkeit, die Natur des Denkens zu verstehen. Hofstadters Grenzgänge durch den menschlichen Geist und die Welt der “denkenden” Maschinen sind eng verknüpft mit klassischen Paradoxien, mit den revolutionären Entdeckungen des Mathematikers Kurt Gödel, mit den Möglichkeiten der Sprache, mathematischen Systemen, Computerprogrammen oder menschlichen Artefakten, denen es gelingt, in einer unendlichen “Spiegelung” ihrer selbst über sich selbst zu sprechen.
    Wer sich lesend auf dieses Buch einlässt, begibt sich auf eine Reise durch die Wunderwelten des menschlichen Geistes, eine Reise, auf der er Abenteuer in Hülle und Fülle zu bestehen hat und von der er als anderer zurückkehren wird.”

    844 Seiten.

    Und dazu das Gemeinschaftswerk von Douglas R. Hofstadter und Daniel C. Dennet “Einsicht ins Ich – Fantasien und Reflexionen über Selbst und Seele” (Nochmals 485 Seiten)

    [Beide Bücher liegen übrigens seit ewigen Zeiten griffbereit auf meinem Nachttisch]

    Liebe Grüße
    Werner

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    1. Herzlichen Dank für deine wunderbare Lobpreisung der 2 Bücher.
      Was ich daraus entnehmen kann, ist, daß sie eine Fülle wunderbarer Gedanken bereithalten. Solche Bücher muß es geben!
      Zum Thema “unsere offensichtliche Unfähigkeit, die Natur des Denkens zu verstehen” gibt es ja ein Buch von Dehaene: “Das Denken”, das schon 2 Jahre auf mich wartet. Ich hatte Dehaenes Buch über das Lesen im Urlaub vor 3 Jahren gelesen bzw. weitestgehend, denn es ist ein dickes Buch. Und ich kam mit ihm klar.
      Die Crux ist, daß ich in letzter Zeit doch eine Menge an Büchern besorgt hatte und heftig hintendran bin. Da mich neben Biologie jetzt auch noch Geschichte interessiert, komme ich nicht mehr nach. Für die Biographie Speer etwa brauchte ich 5 Wochen.
      Ich lese in letzter Zeit viele Bücher an, in der Hoffnung, wenigstens etwas vom Geist dieser Bücher zu erhaschen. Denn mein Lesetempo ist recht gering – ich mache auch soviele andere Sachen!

      Sei gegrüsst, Werner!

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      1. Na ja, ich grübele immer noch, nämlich, wieso DEIN Möbiusband, das mir gut gefällt als interessante Skulptur, lieber Gerhard, aussieht, als sei es ein verschobener Kreis und nicht anders. Vermutlich brauchte ich noch mehr Erklärungen, um wirklich zu verstehen und nicht nur so zu tun, denn das möchte ich nicht.
        LG von Bruni, die es eher mit den Worten hat *lächel*

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