Am 6. November 2021 gelangen mir trotz trübem Tag Aufnahmen einer winzigen Bohrfliege,
genauer der Margariten-Bohrfliege.

Kann das denn sein?
Letzthin zeigte ich in dieser Reihe ein Foto von einer merkwürdig erscheinenden Wespe:

Images
Am 6. November 2021 gelangen mir trotz trübem Tag Aufnahmen einer winzigen Bohrfliege,
genauer der Margariten-Bohrfliege.

Letzthin zeigte ich in dieser Reihe ein Foto von einer merkwürdig erscheinenden Wespe:


Nur kleine Fliegelein, lohnt sich nicht zu fotografieren!
Wirklich??
Ich bin mal dieser Fliege “näher getreten”…



Fotos vom 2.11.2021
Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt mich doch wieder sehr:
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Kürbis
kitzlig
krakeln.
enthalten.
Wortspender ist in diesen 2 Wochen ist Wortverdreher

*
Wie staunte ich einst, als ich eine Unterschrift eines Stars in meinem Interessensgebiet ergatterte und diese ein krakelndes Etwas war. Ähnliches ist mir dann noch ein zweites Mal passiert. Genie zu sein bedeutet nicht unbedingt, daß sich dieses auch in der Schrift ausdrückt.
Ich traf auch mal überraschend meinen Lieblings-TV-Schauspieler auf dem Flughafen. Er ist es – im übrigen – immer noch, weil ich nur ganz wenige kenne, die so präzise spielen. Persönlich sah ich ihn auch in einem Theaterstück, sehr nahe, das war mir sehr wichtig gewesen damals … und ein Highlight meines Lebens, immer noch.
Es war mir damals am Flughafen übrigens zu kitzlig, ihn anzusprechen. Ohnehin musste er bemerkt haben, daß ich ihn trotz Brille erkannt hatte.
Bei Kürbissen denke ich wiederum an ein Restaurant in Fuerte, wo zum Jahreswechsel allerlei Figuren auf dem Buffet zu finden waren.. Ich fragte den Küchenchef damals, woher sie denn diese Kreationen bezögen. Ich vermutete ein Unternehmen dahinter. Er aber deutete auf seinen chinesischen Mitarbeiter!
Am letzten Tag des Oktobers fand ich an fast jedem zweiten Pfosten eines Grundstücks im Wald diese Holzwespe.



Ein letztes Foto dieses Tierchens
Zu lesen ist hier:
Die Weibchen können mit ihrem Geruchssinn Insektenlarven tief im Totholz aufspüren. Sobald ein Opfer lokalisiert ist, positioniert sie sich genau und richtet sich mit ihren langen Beinen schräg auf. Dann sticht sie mit ihrem langen Legebohrer, der aus der Scheide geklappt wird, durch das Holz und legt ein Ei in das Opfer. Der Legevorgang kann abhängig von der Holzart und -stärke mehrere Minuten bis zu einer Stunde dauern.
Und hier:
Die Weibchen, das sind die Exemplare mit dem langen Anhang, laufen auf den Stämmen umher und tasten fortwährend mit ihren langen Fühlern deren Oberfläche ab. Plötzlich verharren sie auf einer Stelle und die Verlängerung ihres Hinterteils entpuppt sich als der Schutz eines Legestachels. Es ist eine feine Scheide, die das über körperlange Legewerkzeug schützt. Dieses misst gut 3½ Zentimeter, das Weibchen erreicht dadurch eine Gesamtlänge von über 7 Zentimetern.
Der dünne Legestachel – er ist nicht dicker als eine Nähnadel – wird an einer bestimmten Stelle auf das Holz aufgesetzt und dann beginnt ein schwieriger Vorgang. Der Legestachel wird langsam ins Holz „gebohrt“, bei einigen Exemplaren verschwindet er komplett im Stamm. Es steckt eine enorme Kraftanstrengung dahinter, manchmal heben sich die Hinterbeine vom Stamm ab und können sich erst nach längerer Zeit wieder ankrallen, wenn der Stachel tiefer ging.
Es ist kein eigentlicher „Bohrer“ dieser Legestachel, sondern er besteht aus zwei feinen Stechborsten, die abwechselnd in das Holz gestoßen werden. Ihre Spitzen sind sägeförmig ausgebildet und die Innenseiten sind mit feinen Schaufeln versehen welche das entstehende Sägemehl heraus befördern, welche Leistung der Natur!
Bis zu einer halben Stunde kann solch ein Vorgang dauern. Doch was oder wen das Holzschlupfwespen-Weibchen ansticht, muss man in der Literatur nachlesen: Es hat mit seinen feinen Sinnesorganen beim Abtasten des Stammes die Larve einer Pflanzenwespe geortet. Diese ist holzbewohnend und wird jetzt zielgenau anvisiert und mit einem Ei belegt. Die kurze Zeit später schlüpfende Larve der Holzschlupfwespe frisst den „Wirt“ auf und lebt dann ihrerseits im Holz. Sie verpuppt sich dort auch und das fertige Insekt nagt sich im kommenden Sommer aus dem Stamm heraus an die Oberfläche, vorausgesetzt er wurde noch nicht verarbeitet.