Am 15.12, regnete es mal nicht in diesen Tagen. Ein Spaziergang bot sich an. Es war 7 Grad und es schien keine Sonne!
Dennoch gabe auf LorbeerblÀttern Leben.
Hier einige der brauchbaren Fotos, Licht war ja nicht viel:
Zartes Leben, aber definitiv da. Und es handelt sich nicht nur um Winterfliegen. FĂŒr mich ist dieses spĂ€rliche Leben befriedend. Es geht immer weiter. Es ist immer da.
Ich stehe an der Lorbeerwand wie vor einem groĂen GemĂ€lde.
Meine Stimme ist nicht schĂŒtter, sondern meist ziemlich laut.
Ich mag meine Stimme nicht, auch wenn sie besonnen daher kommt. Wenn ich Aufzeichnungen von ihr höre, verdriesst mich oft ihr Klang. Zudem meine ich, daĂ durch die Art des Klangs das Gesagte dĂŒmmlich wirkt. Vielleicht ist es in manchen FĂ€llen auch wirklich dĂŒmmlich, aber ihr Klang scheint das noch zu verdichten.
Es gibt Leute, deren Gesagtes könnte man sofort drucken. Tut man manchmal auch, es gibt ja (zurecht oder zu unrecht) InterviewbĂŒcher. Ich meine, das bei ihnen rĂŒhrt nicht nur von Ăbung im Erwachsenenalter her. Von solchen Leuten fĂ€nde man wohl auch im Nachlass private Reden oder Ă€hnliches Jahrz e e e hnte zurĂŒck, das stimmig wirkt und Gehalt zu haben scheint.
Ich denke…schon als Baby ĂŒbten sie schon in ihrem “Oh a aah” zukĂŒnftige Auftritte, sie waren vorbestimmt dafĂŒr, nur wussten sie das selbst nicht und erst recht nicht ihre Eltern. Sie erfĂŒllen dann sozusagen einen genetischen Auftrag … und brachten sich ein in die Welt.
Ich weiss nicht, ob das jetzt dumpf war. Vielleicht ja, vielleicht nein.
Selbst der Efeu hat im Moment nichts anderes zu bieten wie Feuchte đEin Netz der Feuchte…Auch einzelne Disken sind wasserliebendEs weihnachtet sehr…Ăppiger TropfenEine Schale Feuchtes…