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Vermeintliches Taubenschwänzchen

Das Taubenschwänzchen habe ich schon einige Male fotografiert.

Das Auge des Taubenschwänzchens ist mir wichtig, auch wenn sich darin kein Gedanke spiegelt.
Dies ist mein bestes Foto von ihm, ich glaube am 2.9.2020
Ein Fusel an der Antenne behindert nicht.

Am 11.08.2021 begegnete es mir scheinbar erneut, diesmal in sehr ungewohnter Perspektive:

2m entfernt etwa, in luftiger Höhe, nur mein 100 mm Objektiv im Anschlag

Aus meiner Perspektive dachte ich zunächst an einen Weichkäfer, aber der ist ja beiweiten nicht so eifrig wie das Taubenschwänzchen.

Random Randomsen aber klärte mich heute auf, daß das heute gar kein Taubenschwänzchen war, sondern

Hemaris fuciformis, ein Hummelschwärmer.

Den hatte ich noch nie gesehen!

Sozusagen zweifach Mist

Am 27.02.2021 konnte ich schon die dritte Schwebfliege des Jahres 2021, die sogenannte Mistbiene (oder Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege (Eristalis tenax)) fotografieren.

Nun sties ich ganz kürzlich auf eine weitere Mistbiene, die vom Gewicht her vielleicht 50 mal weniger auf die Waage bringen dürfte:

Die Kleine Mistbiene oder Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens) auf Rainfarn.

Das Tierchen ist auch sonst sehr eigenartig geformt. In seiner sorgsamen Annäherung an den Rainfarn ernnert es an die Stiftschwebfliege.

Was sieht es wohl in seiner Welt? Mit seinen riesigen Augen?

Hier unten die gewöhnliche Mistbiene (Eristalis tenax) vom Februar.

Panorpa vulgaris, für mich immer ein Augenschmaus

Fliegen gibt es eine ganze Reihe.
Dies hier ist eine besondere Art. Eine Skorpionsfliege.

Feine Flügelzeichnung

Aber ihr Rüssel sieht eigenartig aus:

Die weibliche Variante des Tiers hat kein “Skorpionsende”, nur ein leicht gebogenes Hinterteil.
Hier nochmal das Saugorgan in groß. Eigenartig nicht?

Hier das Männchen, erst vor wenigen Tagen fotografiert: