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Gerd

Vor Jahren fertigte ich aus Ton meinen Vornamen: G-E-R-H-A-R-D.
Vor ein paar Tagen fiel mir ein “R” herunter, dasjenige zu “hard”.
Es geschah bei Reinigungsarbeiten.

Jetzt liegt auf dem Fenster nur noch “Gerd”, womit ich – erstaunlicherweise – zufrieden bin.

Vor Jahrzehnten nämlich ärgerte mich immer, wenn jemand mich Gerd nannte.
Nennt man etwa einen “Erhard” “Erd?! Nicht daß ich wüsste!
Zu allem Überfluss bekam ich damals zwei Schachurkunden, eine davon auch noch mit einem Jahr Verzögerung, in dem mein Vorname mit Gerd geschrieben wurde.

Heutzutage verstehe ich, daß Gerd eine akzeptable Abkürzung von “Gerhard” ist, vielleicht so etwas wie ein Kosename.

Einen anderen Gerd lernte ich erst spät kennen: Das war Gerd Baltus, ein Schauspieler, den ich gerne bei seinem Tun sah. Baltus spielte meist einen Sonderling. Zumindest wurde er beständig für solche Rollen gebucht. Aber auch er hies offenbar Gerhard, wie ich Wikipedia entnahm.

Was hatte es mit dem besonderen Tanz auf sich?

Das mächtige Tierchen in Gran Canaria flog immer im Carré um eine Blüte. Sie beschrieb ein Viereck.
Wieso und warum?!

Von mir weg…

Dann scharf nach rechts…

Dann auf mich zu…

Zum Schluss nach links…und danach das selbe Spielchen erneut

Was hatte es mit diesem andauernden Viereckflug auf sich?

Dieses Erlebnis ist mehr als 2 Jahre her.

Jetzt erst habe ich durch einen Entomolgen eine Antwort bekommen:

Das Holzbienenmännchen mit dem merkwürdigen Verhalten könnte auch die neu für die Canaren nachgewiesene Xylocopa pubescens sein. Die Männchen dieser Bienen markieren Territorien, in die Weibchen dann einfliegen, u.a. angelockt durch Männchen-Pheromone. Anders als Reviermarkierung kann ich mir das regelmäßige Flugmuster nicht erklären.

Probeweise Aufstellung

Eine der möglichen Aufstellungen der 3 “Trommeln”, die ich unlängst schuf:

So nach und nach wurden diese gebrannt.

Gedacht war ursprünglich, eine Säule aus 3 Trommeln zu bauen und darauf ein Kopfstück.

Jetzt lasse ich das erst mal so wie oben im Gesamtbild gezeigt.