Eine davon ist diese einer Mistbiene (Schwebfliegenart).
Sie ist auf den Stacheln eines Samenfollikels der Ballonpflanze gelandet.
Sie muss volle Kontrolle über ihre 6 Beine gehabt haben, um sicher auf den Stacheln zu landen.
Für mich sensationell, gerade im Hinblick auf die Leistungen eines solch kleinen Gehirns. Man kann es sich als winziges Verbindungsstück zwischen den “Parabolaugen” vorstellen.
Blauer Erlenblattkäfer Agelastica alni, ein prächtiges und 6 – 7 mm kleines Tierchen.
Gefunden am 6.9.2021
Wie der leuchtet in herrlichem Blau!
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Welcher Blaue ist eigentlich angenehm?!
In meinem Leben bin ich einigen begegnet. Etwa den, der meine Frau neben mir deutlich anmachte und offenbar meinte, ich bekäme es nicht mit.
In den Schlick warf ich ihn nicht …
Ich kenne auch Leute, die eher dem seligen Hans Moser gleichen. Die sind charmant, liebenswürdig und zeigen ihre schönste Seite, so ominös das jetzt klingen mag.
Eine besondere schauspielerische Leistung ist mir von Günter Lamprecht aus dem Film “Rückfälle” von Peter Beauvais, in Erinnerung. Der Moment des Rückfalls: Er setzt die Flasche an, putzt sie fast ganz runter und warf die Flasche danach wütend und entsetzt aufs Trottoir. So wie er konnte das kaum jemand spielen.
Ja, da lobe ich mir den Moser, der mal spätnachts sein Schlüsseloch nicht fand und das auch noch liebevoll vertonte…das ist deutlich weniger tragisch.
Eine weitere Geschichte also für Christianes neuen Etüdenaufruf . Mein max. 300 Worte umfassender Text Text sollte die Worte “Schlick ominös putzen” enthalten.
Im September wurde ich bei meinen fotografischen Recherchen natürlich auch Zeuge von Überfällen im Insektenreich.
Typische Aufnahme einer Hornisse nach Erbeutung einer Fliege. Ein Bein dient immer als Halterung.Diese Raubfliege hat eine andere Fliege erbeutetHier hat die Nymphe einer Spitzbauchwanze die Raupe der Erlenblattwespe erobert.
Eine Hornisse bei der Proviantbesorgung für die Kleinen hatte ich bisher nur drei Mal fotografisch beobachten können. Meist suchen diese Hornissen endlos, etwa bei der Goldrute, um dann plötzlich nicht mehr gesehen zu werden, was meist bedeutet, daß sie fündig geworden sind.
Die Raubfliege, vermutlich eine Habichtsfliegenart, zeigt dagegen offen, was sie geschafft hat.
Bei der Nymphe der Spitzbauchwanze war ich überrascht. Eine solche Beobachtung machte ich zum ersten Mal.