Ein Kokon

Etwas angeblitzt weil im Dunkeln.

Hier ist die Puppe des Siebenpunktmarienkäfers. Seine Nymphe hatte sich irgendwann entschlossen, sich einzupuppen und zum Siebenpunktmarienkäfer zu werden.

Irgendwann stellt sich das Gehäuse auf und der Käfer “kommt zur Welt”.

Zur Welt kommen bedeutet auch, fliegen zu können. Dazu müssen sich Flügel bilden, Deckflügel und Hautflügel darunter.

Diese Hautflügel liegen beim “fertigen Käfer” kunstvoll gefaltet unter den Deckflügeln und werden in 0,1 sec in einem komplizierten Prozess vollständig entfaltet. Das Käferchen kann dann fliehen oder zur nächsten Pflanze.
Der umgedrehte Prozess, das Wiederverstauen der Flügel in zu faltenden Zustand geschieht u.a. durch Benutzung des Hinterteils, das den Prozess hebelnd unterstützt.

Näheres hier.

Adela reaumurella

Adela reaumurella gehört zur Familie der Langhornmotten.
Ich wollte doch mal näher schauen, wie sie aussieht.

Mit ihren ewig langen Antennen bestreicht sie den Raum.
Hier sieht man deutlicher, wie lange eine solche Antenne ist.
Blick ins Gelb.
Die üblichen Stacheln an den Beinen.
Mehr Gelb kann man sich nicht wünschen.

Das Tierchen auf Blüte ist sehr emsig, ist aber ein ungemein schlechter Flieger. Ein sehr unstetes langsames Rudern in der Luft, sodaß man glaubt, sie erreiche kaum ihr Ziel.
Wenn man da so zusieht, weiss man im Endeffekt nicht, was sich da so durch die Luft quält.
Zunächst dachte ich an Weichkäfer, die sind aber grösser und einigermassen o.k. beim Fliegen.

Selbst eine winzige Biene ist zuviel

Die Gras-Sternmiere hat solch dünne Stengel, dass selbst das Landen einer winzigen Wildbiene (vermutlich Maskenbiene) die Blüte um einiges nach unten reisst.

Die winzige Wildbiene nimmt auf der Blüte beherzt Platz, muss aber zunächst mit dem Fahrstuhl gehörig nach unten 😉

Die Blüte selbst hat etwa 7 mm Durchmesser.

Sehr, sehr filigran.