Höre was sie sagen:





Nicht schlecht – die Insekten haben den Klimawandel intus.
More to come !
Höre was sie sagen:





Nicht schlecht – die Insekten haben den Klimawandel intus.
More to come !
Wieso diese blöde Nummer?
Nun, an diesem Tag, dem 22.9.2021 hatte ich wie meist … meine Freunde und einiges andere fotografiert und … das Gros dieser Motive eines Tages wollte ich mal als Ganzes zeigen.



















Namen einiger vorhandener Tierchen:
Halictus Ligatus, Furchenbiene
Rothalsiges Getreidehähnchen (Oulema melanopus)
Sargus bipunctatus, auch als Dungwaffenfliege bekannt
Waldbrettspiel
Wanze Monalocoris filicis und Zikade
Weinbergschnecke
Xylota segnis Gemeine Langbauchschwebfliege

Einen zweiten Text in Christianes neuen Etüdenaufruf bringe ich hier ein.
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Geheimkünstler sperrig suggerieren
enthalten.
*
Georg Stefan Troller, ein Filmessyaist, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, verfasste immer wieder interessante TV-Portraits. Die waren nie langweilig, denn seine Akteure befanden sich meist am Rand der Gesellschaft, waren Individuen im Wortsinne und hatten eine ganz eigene Welt um sich herum.
An ein Essay erinnere ich mich besonders: Da ging es um Salvador Dalí und um das, was von ihm blieb.
Dieser Künstler, obwohl alles andere als kontaktscheu, war offenbar dennoch auch ein Geheimkünstler.
Denn Troller war einem Vermächtnis Dalís auf der Spur. Dalí sollte eine Spur gelegt haben, die erst posthum entdeckt werden konnte und sollte und sozusagen zu einem Werk von ihm jenseits des Todes führen sollte.
Sehr verrätselt war das. War diese Reportage Fiktion oder Realität? Oder sprach der Film eher über Verwalter seines Erbes, die nicht akzeptieren konnten, daß der Meister tot war?!
Für mich war das nicht zu klären. Aber diese wohl fiktive Reportage lies mich nicht los.
Ich war eigentlich nie ein besonderer Fan von Dalí, manches war mir zu sperrig, aber sein Handwerk verstand er wie kein Zweiter. Das merkte man auch an seinen Zeichnungen.
Der Surrealismus suggerierte FÜR MICH eigentlich wenig Tieferliegendes, obwohl er das anstrebte. Vieles war mir zu gewollt.
Mehr sagte mir nach einer gewissen Begeisterung für diese Maler um Breton dann die phantastische Malerei zu, deren Ursprünge ja schon lange zurückliegen.
Die phantastische Malerei zeigte Fabelwesen, aber auch Hintergründiges, Verqueres und Geheimnisvolles in der Realität. Was seine Fortsetzung dann auch in unserer Gegenwart in einer Sparte der Konzeptfotografie fand. Ich denke da z.B. an Gregory Crewdson. Auf WordPress-Bloggerseite an Rabirius.
Aber meine Betrachtung fing mit Troller an, an ihn wollte ich erinnern.

Einen ersten Text in Christianes neuen Etüdenaufruf bringe ich hier ein.
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Geheimkünstler sperrig suggerieren
enthalten.
*
Einen gerühmten Bildhauer, der sein Atelier nicht weit von unserer Ferienwohnung hatte, suchten wir unlängst auf. Ich berichtete davon in einem der letzten Etüden.
Zu Gesicht bekamen wir diesen Geheimkünstler nicht. Zum 2. Mal nicht. Dafür aber sein Werk, das phänomenal war. Ich sollte etwas davon zeigen, von der Kraft, die darin steckt.
Ganz anders verhält es ich mit dem Heimlichen bei Performancekünstlern. Eine sehr bekannte ist ja Marina Abramović.
Als sperrig wird oft das Oeuve von Beuys angesehen. Ich kaufte mir vor vielen vielen Jahren einen Katalog über ihn, obwohl ich damals wenig von seinem Anliegen verstand.
Denn einen Katalog zu einer Ausstellung nicht kaufen, das ging gar nicht, hatte ich doch 1990 in meinen “musealen” Anfängen einen nicht gekauft und lief dem später lange hinterher.
Manche zeitgenössische Kunst suggeriert ihre dahinter liegende Intention, zumindest bietet sie eine an. Ob diese richtig gesehen wird oder in all ihren Facetten, das ist wiederum ein anderes Ding.
Kaum ein Künstler mag über seine Werke reden.
Zu oft macht man den Gehalt kaputt, wenn man “einen Stempel” drauf setzt. Eine Aussage will sich frei entfalten. Und allzu oft bekommt Kunst ja erst im Nachhinein eine erweiterte und stimmigere Auslegung als zur Zeit nach der Entstehung. Eine Bedeutungs(aus)wirkung über die Zeit hinweg geschärft also.