Berauschte Blattwespe

So heisst sie wirklich auf Deutsch! Auf Lateinisch: Tenthredo temula

Hier einige schöne Fotos dieser Blattwespe.


Speziell im Mai gelangen mir bisher viele besondere und eigenartige Fotos auch, sodaß ich nur einen Bruchteil zeigen kann und will.

Mein Hobby ist mein Hobby,
es kommt eben einiges “Material” herum. Eitel bin ich deswegen nicht, nur das mal zur Zwischenansage!

So bei der schlanken Wespe oben und auch bei Schwebfliegen, die sich manchmal auch in solchen Mustern “sonnen”: Es ist mir immer eine Freude, sie zu sehen.

P S. Dass beide Tierarten ähnliche Muster benutzen, ist “Koexistenz” geschuldet, also gleicher Lebensraum. In beiden Fällen sind Fressfeinde auf der Hut. Vor Schwebfliegen bräuchten sie keinerlei Angst zu haben, aber durch schlechte Erfahrungen mit Wespen wissen sie das nicht.

Wunderliches

In den Büschen und Hecken kreucht manch wunderliches Getier herum:

Die Sonnenblumenfruchtfliege

Ich kannte sie schon aus Abbildungen, aber leibhaft ist sie mir noch nicht untergekommen.
Sie hastete sofort davon, ganze vier Fotos lies sie zu.
Immerhin blockierte der Fokus nur kurz.

Des Holzes Glanz

Wieder steht für zwei Wochen Christianes Aufruf für eine Etüde an.

Ich nehme daran teil.

In max 300 Wörtern kann man eine kleine Geschichte, ein Essay, ein Gedicht, ein Was-auch-immer schreiben, die drei vorgegebene Worte enthalten müssen.
Puzzleblume vom Blog puzzle ❀ gab diese drei vor:

Wetterbericht
ordentlich
irisieren.

*

Seit etwa 2011 besitze ich ein Makro. Ich fotografierte zunächst vornehmlich Blumen, dann zur Erweiterung des Spektrums Strukturen aller Art. Bei Insekten hatte ich wenig Glück – Die Fotos waren meist nicht ordentlich scharf. Ich vergaß das Makro wieder.

An einem Sonntag im Frühjahr 2017 verhies der Wetterbericht reichlich Sonne, sodaß ich einen Spaziergang im Wald unternahm.
An einer Wegkreuzung fand ich verbranntes Holz vor, das dort zusammengetragen worden war.
Wie überrascht war ich, daß dieses Holz irisierte, also in allen möglichen Farben glänzte.
Zunächst nahm ich primär silbrigen Glanz vor, aber dann entdeckte ich auch andere Farben.

Diese Entdeckung paralysierte mich, ich schoß sehr viele Fotos und habe auch andere Spaziergänger darauf aufmerksam gemacht. Für die schienen diese Effekte auch neu.

Zuhause wertete ich mit wachsendem Staunen die Fotos aus.

Ich wollte nochmal dorthin zurück, aber da war schon alles weggeräumt.

Aber das Feuer war da schon gezündet, ab da nahm das Makro von mir Besitz.

Unzulängliches transformieren

Meine grosse Patchworkkugel hat den zweiten Brand nicht gut überstanden.

Kaputt schlagen oder das Schadhafte transformieren?

Ich neige in letzter Zeit zum Zweiten. Vielleicht auch letztlich durch einen mir bekannten Künstler, der nach meiner Information Kurse gibt, wie man misslungene Grafik oder Gemälde so abwandeln kann, daß doch noch etwas wertvolles daraus wird.
Nein, er ist sogar dediziert der Meinung, daß es nichts gibt, was sich nicht retten liese.

Zum einen hatte ich viel Arbeit reingesteckt in diese Kugel, aber zum zweiten ein paar Dinge nicht beachtet. Soll ich deswegen dieses Werk zertrümmern?

Nein, ich flexte einige Teile ab, setze jetzt vielleicht Blumen in die so geschaffene Öffnung, das weiß ich noch nicht.

Es ist auch so, daß Arbeit mit Ton einige ZEIT braucht, das passt garnicht zu dem Anspruch, 1000 Dinge anzupacken und auf 1001 Hochzeiten zu tanzen 😉

Entweder man macht Keramik in der gebotenen Ruhe oder lässt es sein.