Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt mich erneut.
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Zeitlupe
behäbig
verprassen
enthalten.
Die Worte stammen von Werner Kastens mit seinem Blog Mit Worten Gedanken horten

*
Den obigen Satz mit der Komplexität hatte Hans mal in WordPress formuliert und als Entwurf abgespeichert.
Was wollte er damals damit wohl sagen?
Seinem behäbigen Gehirn fiel es partout nicht ein. Er hatte buchstäblich keine Ahnung mehr, was er damals damit sagen wollte.
“Ich muss passen, Gerhard!”.
“Was trieb Materie an, komplexer zu werden?”
Auch so eine Frage von Hans.
“Diese Frage von mir verstehe ich schon eher”, sagte er.
“Das vollzog sich jedenfalls in Zeitlupe, die Belebung von etwas, was einst nur “Staub” war.”
Eine weitere Frage von Hans: “Habe ich mein Leben verprasst“?
“Das könnte schon sein, recht oft habe ich gekniffen”, sagte Hans.
“Wenig gewagt. Ich habe nicht Kunst studiert, weil ich rotgrünschwach war und bin. Stattdessen etwas, was auf Sand gebaut war. Und was ich dann nicht durchhielt.”
“Andere waren zielstrebiger und sind dennoch im Aus gelandet !”, sagte ich darauf.
“Das stimmt”, sagte Hans. “Die Wege des Herrn sind unergründlich”.




