Abschlussveranstaltung Schmetterlingsworkshop

Am Dienstag waren wir zu fünft im Haus des Bundesnaturschutzes in Würzburg.
Dr. Robert Hock zeigte uns dort Erhebungen zu einzelnen Falterarten in Deutschland.

Die meisten dieser Arten haben einen Schwund zu verzeichnen, was man auf der Deutschlandkarte gut sehen konnte. Aber auch einen, den man verloren geglaubt hatte, zeigte sich wieder, wenn auch sehr spärlich.

Alle fünf Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung berichteten von ihren Erfahrungen in Wald und Flur.
Ich hatte einen Stick dabei, in denen ich meine Funde bis Mitte Juni gesammelt hatte. Danach war ich nicht mehr so strikt im Katalogisieren gewesen.

Von “meinen” Schmetterlingen waren zumindest zwei falsch benamst:

Nicht “Brauner Dickkopffalter”, sondern “Thymelicus lineola (Schwarzkolbiger Dickkopffalter)
Grünader-Weißling (Pieris napi), nicht Kohlweissling

Die folgenden Aufnahmen wurden von Dr. Hock gelobt:

Senfweissling, unter starker Verrenkung am Saupurzel fotografiert
Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Zwerg-Bläuling Cupido minimus , der kleinste der Bläulinge.

Der folgende Kleinschmetterling, das Waldrebenfensterfleckchen, wurde offenbar bei der Vorführung überblättert:

Ein Juwel, zufällig aufgestöbert im Frühling auf einer Hangwiese.

Ingesamt war das ein sehr dichter Workshop, begleitet mit einer Fülle von Mails von Dr. Hock zum Auffinden von Arten zu bestimmten Zeitpunkten, aber auch darüber, was die Wissenschaft mittlerweile so alles an Einsichten in die Biologie der Schmetterlinge gewonnen hat.

In der Mitte…

kriegst Du Tritte…

Das sagte nach meiner Erinnerung ein Schachcomputer vor etwa 15, 20 Jahren , das von einem Kabarettisten eigens mit Sprüchen bestückt worden war.

Je nach Spielsituation meldete sich das Schachkästchen mit einem netten Spruch, der oft unvorhersehbar war.

An diese nette Sprüchesammlung musste ich zurückdenken, als ich gestern Tropfen fotografierte, die sich in der Mitte eines Blatts aufhielten.