
Ich war in einer Buchhandlung, die ich früher des öfteren frequentiert hatte.
Diese Buchhandlung hatte als Sachbücher nur mehr die politische Sparte zu bieten.
Ich bestellte daher ein naturwissenschaftliches Buch, auf das ich vor kurzem aufmerksam geworden bin.
Um nicht ganz ohne etwas aus der Buchhandlung zu gehen, nahm ich doch eine Art Sachbuch mit.
Den Titel des Buchs werde ich hier nicht verraten, ich finde ihn unglücklich. Im Englischen klingt der Titel ein wenig besser, das nebenbei.
Ich habe jetzt 122 von mehr als 400 Seiten gelesen. Ich finde erstaunlich, was die Autorin auf immer neue Weise über unser Denken und Fühlen zu sagen hat.
Es wiederholt sich nichts, die Gedanken sind immer neu und frisch. Es ist nichts lapidar, vieles philosophisch und dennoch hand-habbar.
Die Möglichkeiten, ein Thema zu betrachten, sind unbegrenzt und kaum je redundant.
Wieso erwähne ich das? Weil ich seit geraumer Zeit einen Newsletter eines Zen-Meisters empfange. Jeden Tag beleuchtet er ein neues Thema. Was er aber sagt, ist im Grunde Wiederholung. Nun könnte man sagen:
Wahrheit ist einfach und immer gleich!
Aber im oben angeführten Buch geschieht das nicht. Wahrheit ist wie ein funkelnder Edelstein, der in seinen je einzelnen Facetten ganz genau beleuchtet wird.






