Diese obigen Objekte waren durch einen Glasurbrand gegangen, das mittlere davon möchte ich hier noch zeigen:.
Wie man unten sieht, hat jemand đ in die Glasur gefasst und damit Flecken , noch dazu tiefe, erzeugt.
Vermutlich also werde ich es nochmal glasieren.
Dazu muss das Objekt im Backofen erhitzt werden und dann neue Glasur aufgetragen werden. Nur im heiĂen Zustand nimmt das Objekt nochmal Glasur auf.
An der zweiten Aufnahme sieht man auch an einer Stelle links ,dass Akuratesse beim Formen aus Ton zwar wichtig ist, aber eine unterschiedlich dicke Glasur diese Haltung nachtrÀglich untergraben kann.
Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben. Drei Worte mĂŒssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.
UnterwĂŒrfigkeit verschuldet verjubeln.
Die Worte sind von Werner Kastens.
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Ich sah Horst im Garten den Baum schneiden. Er unterbrach diese Arbeit, um mit mir ein paar Worte zu wechseln. “Die ganze Zeit konnte ich wegen dem Regen hier nichts machen. Meine Frau erinnerte mich daran, daĂ das noch zu tun ist”. “Und, ist sie zufrieden mit dem Resultat jetzt !?”.
Horst: “Sie ist niemals zufrieden!…Das muĂ ich auch mal so sagen, weil es wahr ist”. “Und was entgegnest Du, wenn sie nörgelt?” Horst: “Ich sage nichts.”.
“Ist das nicht eine Form von UnterwĂŒrfigkeit?”. Horst: “Ich verjubele doch nicht meine Zeit, indem ich dagegenhalte. Ich mache halt, was sie möchte. Man verschuldet nur endlosen Streit. Ich möchte meine Ruhe und tue, was nötig ist. Nicht unbedingt sofort, aber ich tue es.”
Also wieder einer! Aber ich denke, das ist gelebte Weisheit. Denn viele machen es so.
Auf der zeichnerischen Suche fĂŒr ein neues Tonobjekt hatte sich einst eine Bleistiftzeichnung herausgeschĂ€lt:
Ein Dritter sorgt fĂŒr zwei Andere in einer Art brĂŒderlichen Allianz.
Person “2” sorgt durch ein Band “4” fĂŒr “1” und “3”.
“3” ist sperrig und eigen. “1” auch, aber nicht so ausgeprĂ€gt.
“2” sorgt und gleicht aus bei sowohl “1” als auch “3”. Er als Person maĂt sich das nicht an, er kann es einfach – und profitiert auch selbst davon, weil ihn genau diese “Arbeitsleistung” innerlich stabilisiert.
Ich möchte die Rolle von “2” noch etwas beleuchten. “2” ist nicht stark in dem Sinne, daĂ er auf alles in ( seinem eigenen ) Leben eine Antwort hat. Von aussen mag sein Leben sogar recht bescheiden wirken. Aber er kann sich in zwei andere Charaktere einfĂŒhlen, die es zulassen, daĂ “2” ĂŒber deren Leben “ein Auge hat”.
Wachen heiĂt hier “wach sein”, ansprechbar sein, sich einfĂŒhlen können, gegenwĂ€rtig sein. Nicht immer natĂŒrlich, aber doch oft.
Das Band “4” stĂ€rkt alle drei. Es fliesst so auch immer einiges hin und zurĂŒck. Es ist keine Einbahnstrasse.
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Ich hatte dann mit dem Objekt begonnen. Da es insgesamt 20 FlÀchen hatte, die begradigt/ausgerichtet und gepflegt werden mussten, ein ordentliches Drumm Arbeit.
Nun ist es fertig glasiert und gebrannt:
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DarĂŒber sind einige Monate vergangen! Was fĂŒr ein Handwerk, das solch lange Zeit braucht.