Category: Zeichnung

Freude am Tun

Die folgenden Zeichnungen entstanden während einer Abendsitzung.

Etwa 8 – 9 Minuten brauchte ich für die Zeichnung

An diesem Abend brachte ich es mit Kurz-Studien sogar zu 16 Zeichnungen.
Es war gut, daß ich am Nachmittag davor eine andere Veranstaltung gestrichen hatte, das wäre zuviel für mich gewesen. Insofern lief dann alles am Zeichnenabend recht gut.

Tagesgedanken XV

Nachwievor macht es Spaß zu zeichnen, aus vielerlei Gründen.

Diesmal stand (oder saß) ein Mann.

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Das Modell war wohl definiert, das machte es schwer. Kaum eine Linie war so, wie man es “erwarten” konnte.
Eine Mitzeichnerin meinte: “Schrecklich schön!”

Hinterher, bei der Durchsicht der 12 Zeichnungen von diesem Abend, war ich nicht mehr so kritisch mit mir. Während des Tuns haderte ich doch etwas mit den Schwierigkeiten.

Schön war es auch, an diesem Abend wieder einen alten Mitzeichner aus vor 2020 wiederzusehen. Das tat gut!

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Nach dem Nachhausekommen schaute ich mir einen Talk über Tierhaltung an. Wie oft, zeichnete ich dabei etwas:

Die Outdoor-Zeichengelegenheit hatte mich nicht losgelassen.

Das Wohl der Tiere ist ein ziemlich ungelöstes Problem. Ich ernähre mich zwar vegetarisch, aber nicht vegan.
In Frankfurt wurde ich auf einer Vegan-Demo angewitzelt, weil ich noch Milch und Käse zu mir nehme. Nun gut, in dieser Beziehung mag es noch Verbesserungsbedarf geben.
Immerhin aber nutze ich mein Auto nur gelegentlich, was in der klimatechnischen Mischrechnung (jetzt dieses betrachtet) für mich ein leichtes Plus ergeben dürfte.
Zweimal waren wir in diesem Jahr eine knappe Woche weg, in Wolfsburg und Frankfurt, jeweils mit dem Zug.

Tagesgedanken XIV

Nachfolgend ein Sammelsirium:

Nachwievor macht es Spaß zu zeichnen:

Stand – mit Schatten des Spiralblocks 🙂

Kleine Studie, 1-2 Minuten

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Tags zuvor war ich bei einer Jam-Session, Gypsy-Jazz.

Die besondere Stimmung einer solchen Session war mir nicht unvertraut, aber eine solche Erfahrung lag schon länger zurück, deswegen überraschte sie mich in ihrer Besonderheit.

Die z. Teil jungen Leute, die mitspielten, waren wie beseelt, glücklich. Einer von ihnen schaute, zunächst im Publikum sitzend, immer in die Runde, ob alle Anwesenden das Gleiche empfanden, ein feines Lächeln lag auf seinen Lippen. Irgendwie nerdig, aber auch eben ein Zeichen, wie sehr ihn das alles freute.

So manchen Musiker kannte ich vom Sehen, kaum je aus einem Gespräch her. Was irgendwie stimmig ist.

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Diese Arbeit hatte ich schon mal vorgestellt. Auf Anraten meiner Frau habe ich die untere Hälfte neu glasiert. Es entstand so ein Zusammenspiel mit der alten Glasur.

Eine weitere Arbeit wurde heute Nacht gebrannt, der Ofen kann wohl bald aufgemacht werden.
Jetzt habe ich nur noch zwei kleinere konkrete Arbeiten im Abstellraum, die ungebrannt sind.

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Die Frühlings-Seidenbiene.

Mehr und mehr Arten tauchen auf, es ist eine Pracht!

Tagesgedanken VIII

Müdigkeit ist eine Ausrede

Das sagte ich zu einer Mitzeichnerin in der Pause des Zweistunden-Aktzeichnens, nachdem ich mich doch recht erschöpft fühlte.

Glaube ich das wirklich?!

Beim Zeichnen mag das gelten. Schon oft kam ich müde zum Zeichnen und dann gelangen doch einige Blätter!
Der Punkt ist vielleicht, daß durch das Liebgewonnene des Zeichnens Reserven frei werden.
Und man sagt sich ja auch, daß man nur etwas die Hand üben wolle, nicht etwa “ein Kunstwerk hinlegen”. Das mindert sehr den Druck.

Eine Neun-Minuten-Zeichnung.