… nach einem sehr langen, wiederum nicht belanglosen Tag.



Zufälliges in loser, lockerer Reihe – sommerbetont. 🙂
Post 3000, wie ich gerade nachträglich feststellte.
Category: Zeichnung
… nach einem sehr langen, wiederum nicht belanglosen Tag.



Zufälliges in loser, lockerer Reihe – sommerbetont. 🙂
Post 3000, wie ich gerade nachträglich feststellte.

Ich sitze in einem Café und warte auf die Fertigstellung meines Autos.
Zur Überbrückung war ich auch fotografieren am Schwarzenberg, einer Wohngegend.
506 Fotos konnte ich an diversen Büschen und Sträuchern schiessen. Es war wunderbar.
Ich hatte dabei auch Austausch mit vier Leuten.
Die erste Person , eine 70- jährige Frau, lächelte fein. Ich sprach sie deswegen an, da war sie schon 10 m weiter. Wie es sich herausstellte, hatte die Frau die Blumen am Wegrand erfreut. Es ergab sich ein gutes Gespräch über Lebenshaltung und Psychohygiene.
Der zweite Mann teilte mir in etwas schleppendem Tonfall mit, dass er meine, die Insekten wären am Zurückkommen. Wegen der Reduktion von Glyphosat.
Der dritte war ein ehemaliger Imker.
Die vierte war eine etwas scheue ältere Frau, die sich wunderte, dass ich an den Hecken überhaupt was finden konnte.
Zurück zur Insektenfotografie:.
Ich werde weiter so intensiv fotografieren wie bisher, aber meine Fotos nicht mehr sichten. Zumindest ist das mein Plan.
So gewinne ich ordentlich Zeit !😀
Dennoch ein Bildchen von Sonntag:

Handyfotografie sonntagnachts.
Die Königin der Nacht.
Am nächsten Morgen ist immer alles vorbei.
*
P.S. : Die Autobegutachtung dauerte doch länger – so wurden es 1.249 Fotos.
Nichtsdestotrotz gilt, was ich vorhin meinte 🙂

Zum zehnten Mal war ich zum Aktzeichnen.
Und es tut unumwunden gut. Eine Labsal für die Seele.
14 Studien sind es geworden, oft weil ich meist etwas früher fertig war und sich so noch eine Kurzstudie nachzog.

*
Eine Verwandte hat eine Knieoperation hinter sich gebracht.
Ich sprach ihr Mut zu, doch sie winkte ab. Eine schwere Krankheit hatte sie vor einigen Jahren bewältigt und damals ging es für sie psychisch hart an die Substanz.
Ich selbst hatte vor 23 Jahren eine 15-monatige Depression (!) am Laufen und war auch da ziemlich am Ende. Dann aber gab es wie durch ein Wunder eine Rückkehr ins Leben.
Wieso vergisst man so etwas? Heute ärgern mich kleine Wehwechen, aber damals war das doch eine um mehrere Stufen andere Situation.
Kann man so etwas verstehen?
**

Vipsammelei
Vipsammelei, Collecting Vips, WAS verstehe ich darunter?
Nun gut, wenn man also Prominente sammelt.
Wenn man auf einen solchen stösst, ihn in ein Gespräch verwickeln.
Mein Nachbar ist so jemand. Kein Prominenter selbst, aber mit Prominenten in Kontakt treten, das ist ihm sehr wichtig.
Mit diesem Nachbarn habe ich seit Anfang des Jahres kaum mal ein Wort gewechselt, obwohl wir uns öfters mal sehen, vor der Haustüre. Auch waren wir schon gemeinsam vor 4 Jahren in Urlaub.
Wenn der Nachbar in eine Veranstaltung geht, etwa in ein Konzert, mit einem sehr bekannten Pianisten, dann spricht er schon mal eine Stunde mit ihm – wenn sich die Gelegenheit bietet. Er selbst ist kein Musiker und er hört gewöhnlich nicht das, was dieser Pianist auf seinen CDs verlautbart. Doch das tut nichts zur Sache. Er hat sicherlich schon 527 Kontakte mit Prominenten gehabt. Seien es vielleicht auch nur 301, das tut nichts zur Sache.
Nichts zur Sache tut es.
Und nun zu der entscheidenden Frage: Wieso bin ICH nicht berühmt?! Wäre ich das, würde ich den Nachbarn kaum loskriegen.
Ich bin aber nicht berühmt, nur Keramiker, Naturfotograf und Schachspieler, alles Nischenexistenzen !!!
In Nischen hausen. Sich dort gemütlich umtun. Das kann ich!
Ich könnte DAGEGEN Ausstellungen machen. Ich könnte einige Naturfotos der örtlichen Zeitung schicken. Ich könnte auf Turniere fahren.
All das mache ich nicht.
Selber blöd.
Technologieoffen
Für mich das Unwort des Jahres – oder zumindest einer dieser. Man will sich alle Türen offenhalten, auch schon längst verschlossene.
Treppenexistenz
HJ Schlichting zeigte unlängst eine Pariser Treppe.
Das lies mich an eine Kritzelei in einem Notizbüchlein denken, das ich vor mehr als 20 Jahren gerne in der Jackentasche mit mir rum trug:

Was ging mir 1999 durch den Kopf, als ich das mit einem Filzstift hinkritzelte?!